Archiv des Monats August 2005

Beamtendenken 

Am heutigen Tage staute sich einiges in mir auf. Nicht nur, weil ich den Tag nicht mit der Person verbrachte, mit der ich eigentlich gehofft hatte ihn zu verbringen, nein, auch eine beamtete Person ist Schuld an meiner miesen Laune.
Diese noch zur kompetenten Lehrkraft auszubildende Person war also der Meinung, dass wir uns zu Hause ca. 4 Std. mit dem Thema Wirtschaftsordnung befassen sollen. Als ich mir das Blatt erstmals in der Schule ansah, dachte ich mir, dass dies kein Problem wäre. Dennoch stellte sich heute Nachmittag etwas anderes heraus. Dieser Staatsbedienstete gab uns genug Anlass, den ganzen Nachmittag in der Bude vor dem Laptop zu sitzen und irgendwelche Antworten auf Fragen zu suchen, die in den Tiefen weiten des Internets, Lexikas oder andern Medien zu finden sein sollten. Selbst über Kooperation mit einigen Kollegen über Messenger war es nur schwer möglich wunderfeinen Aufgaben zu lösen. Wir durchforsteten Texte, die wir niemals bearbeitet oder gar im Unterricht besprochen hatten. Mir sträubten sich die Nackenhaare.
Als ich dann endlich fertig war und die Datei sicher auf meinem Rechner abspeicherte, durfte ich die vom Beamten festgelegte “Dateinamen-DIN” nicht vergessen, welche sich aus ein paar Buchstaben meines Namens, einem Wirr-Warr an Daten und einer komischen Abkürzung für das bearbeitete Thema zusammensetze. Anschließend überlegte ich mir, wie der morgige Unterricht ablaufen würde: Er würde wieder vollkommen gestresst im Klassenzimmer erscheinen, seine Sachen hastig auf dem Tisch unterbringen, seinen Koffer aufschlagen, nervös seine Unterrichtsutensilien zusammensuchen und uns dann wiedermal verkünden, dass das Halbjahr kürzer als die ganzen anderne jemals zuvor sei und wir ja keine Zeit hätten. Nachdem würde er direkt mit dem Einsammeln der Hausaufgaben beginnen. Zwischendrin würde ihm dann wieder mal eine kleine Anekdote über seine kleine süße Tochter einfallen, die er uns dann ca. 10 Minuten humorvoll versucht einzuverleiben. Worauf hin ich ihn daran erinnern muss, dass wir mit dem Stoff ja sooooooo weit hinterher hinken und ja absolut keine Zeit haben, nur damit er mal wieder realisiert, dass er sich im Unterricht und nicht in Tee-Runde mit seinen anderen Kollegen befindet. Er würde also mit dem Einsammeln fortfahren und auf technische Probleme in bezug auf den Datentransfer stoßen, welche ihn dazu veranlassen einen Computerfachmann aus dem Kollegium zu Rate zu ziehen. Als er mit diesem wieder kommt und der Fehler anschließend behoben ist, zieht er die restlichen Dateien auf seinen Rechner und der Gong veranlasst alle Schüler sich von ihren Stühlen zu erheben und den Raum zu verlassen. Er jedoch greift hastig in seine Tasche und holt Kopien heraus, die er uns bittet bis zum nächsten Mal zu bearbeiten.
Und was das bedeutet, das wissen wir ja…

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Geschützt: Männergespräche 

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Gesundheit 

Dieses Wochenende bleibt mir auch nichts erspart. Über die Tage hat sich bei mir eine super nette Erkältung angebahnt. Diese hat mich also heute letztendlich sehr gut mit Schnupfen, Kopfschmerzen, Halsschmerzen, Gliederschmerzen und was halt sonst noch so nettes anfällt. Ich freue mich auf die kommende Woche, die mir durch dieses nette Virus nicht wirklich einfach gemacht wird. Allen Leuten, den es genaus geht, wünsche ich eine gute Besserung!

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Pech kommt oft und unverhofft 

Irgendwie war es klar, dass mir irgendwas, irgendwann einen Streich spielen würde. Und heute war es so weit. Die System-Festplatte an meinem Desktop-PC machte große Probleme. Der Motor hörte sich teilweise an, als wäre es eine Motorsäge. Nun bin ich verzweifelt nach einer günstigen Alternative auf der Suche. Ich habe mir ein Limit von 35 Euro für die neue Hardware gesetzt und will diese auch strengstens einbehalten.
Es war absehbar, dass mir dieser PC einen Strick drehen wollte und nicht will, dass ich mir eine neue und langersehnte Anschaffung gönne, die ich für die nächste Woche geplant hatte. Ich werde mich jedoch nicht unterkriegen lassen und ihn ganz einfach überlisten.
So gehts ja nicht…

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Dem Tod ins Auge sehen 

Wann auch immer man über den Tod spricht oder mit ihm konfrontiert wird, so macht man sich schon seine Gedanken über sein eigenes Ende - wie auch ich jetzt die letzten Tage. Eine Bekannte verlies uns und ich fragte mich, wie denn das Gefühl in einer solchen Situation sein würde. Hat man Schmerzen? Will man auch nach einer langen und qualvollen Krankheit, aufgrund der man eigentlich so schnell wie möglich sterben wollte, plötzlich doch noch ein wenig weiterleben?
Ich frage mich, wie mein Tod werden könnte. Eigentlich ist das für mich kein Thema. Ich denke, dass Menschen, die täglich mit Suizit, ob am eigenen Leibe oder an derer der Fremden, zu tun haben eine wesentlich höhere Gesprächsbereitschaft in diesem Gebiet haben. Mich erschreckt allein die Tatsache, dass wir dieses Ereignis nicht einmal beeinflussen werden können - zumindest in den meisten Fällen. Der Tot kommt entweder unverhofft und plötzlich, oder wir müssen einen langen Leidensweg bis dorthin zurücklegen. Meiner Meinung nach beides keine nette Erkenntis.
Aber was sollen wir dagegen tun? Wir können nichts machen. Wir müssen einfach die Chance nutzen, die uns damals gegeben wurde - von wem auch immer - und leben. Jeden Tag nutzen und gestalten, als könnte es unser letzter sein. Allein dies steigert unsere Launen, denn wer will an seinem “letzten Tag” schon ein Miesepeter sein?
Ich denke, dass sich viele nicht über ihre doch sehr gute Situation, im Gegensatz zu anderen bewusst ist.

Lebt!

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Let’s Rock The Blog 

Es ist nun endlich so weit - wir starten in eine neue Ära auf diesen Seite. Lange habe ich überlegt, ob ich es mache und wie ich es letztendlich anstelle. Und nun habe ich mich für diese Lösung entscheiden.

“Was will der bloggen?”, fragt Ihr euch? Ich sag es euch: “Ich weiß es noch nicht!”
Es ist nicht so, dass ich ein verkalkter kleiner Kerl bin, der von nichts Ahnung hat und den ganzen Tag nichts erlebt - im Gegenteil. Ich habe schon fast zu viel zu tun. Dennoch werde ich versuchen hier täglich mindestens einen Blog zu machen.

Dabei sein werden spannende, packende, mitreißende, witzige, traurige und viele andere Sorten an Blogs, die ich euch dann bald bieten werde.

Auf gehts!

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