Alt und Vertraut vs. Neu und Ungewiss 

Wie oft steht man vor einer Entscheidung, auf die man partout keine Antwort finden kann? Es kommt nicht oft genug vor um irgendwann von Routine sprechen zu können. Und das ist auch ganz gut so.

Nur was spricht für was Neues und was für etwas Vertrautes? Meistens versucht man etwas neues mit der beispielsweise alten Partnerin aufzubauen. Man weiß, was einen mit der Ex-Freundin erwartet, denn es war eine schöne Zeit, die man verbracht hat und die nur wegen etwas dummen kaputt gegangen war. Aber diese Person hat einem weh getan und man müsste die ganze Zeit mit dem Gefühl und der Angst leben, dass dies wieder vorkommen könnte.

Von der neuen Dame weiß man, wie sie tickt. Man hat sie ausreichend kennengelernt um einen eventuellen Fehler so gering wie möglich halten. Man mag sie und hat sie lieb gewonnen. Jedoch hat man schon bei geringsten Unstimmigkeiten das Gefühl, dass das zu ungewünschten Konflikten in der späteren Beziehung führen könnte. Die positiven Aspekte überwiegen eigentlich, doch sicher ist man sich nicht.

Nun, gibt es eine Formel um diese Aufgabe oder auch Frage zu lösen? Ich denke nicht, denn dies ist jeweils individuell zu entscheiden. Dies scheint sehr nervig und schade, jedoch hat es den Vorteil Erfahrung zu sammeln und nicht einfach immer zu machen, was einem gerade gesagt wird. Nachdenken ist im Leben sehr wichtig. Davon machen einige Wenige herzlich wenig Gebrauch von.

Alles wird gut…

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4 Kommentare »

  1. Bene sagt,

    11. September, 2005 @ 18:10

    No risk, no fun. Dieses Sprichwort mag einem vielleicht ein bischen plump vorkommen, aber im Grunde genommen ist ja was Wahres dran, gerade was die Liebe angeht. Es kostet einen immer ein ganzes Stück Arbeit sich zu überwinden einen Schritt nach vorn zu tun, da es (gerade in der Liebe) immer auch ein Stück Risiko gibt. Doch wenn man sich nicht traut etwas zu riskieren, dann wird man oft noch schwerer enttäuscht.

    Ich spreche aus Erfahrung, da ich mich schon das ein oder andere mal verknallt hab und ich immer zu feige war und viel zu viel nachgedacht hab. “…Was passiert, wenn sie mir nen Korb gibt?… Warum sollte so ein nettes Mädel mich mögen?… usw.” Naja und hinterher war ich dann schon immer ziemlich am Boden, weil ich nicht mehr weiter wusste.
    Einerseits konnte ich mir sicher sein, dass sie mir keinen Korb gibt, andereseits würde ich auch auf die Weise nie mit ihr zusammen sein.

    Also hör auf deinen Bauch und entscheide dich für die 2. Chance oder für einen Neuanfang.

  2. Cedric sagt,

    11. September, 2005 @ 20:20

    Was aber, wenn beide Möglichkeiten nicht das Gelbe vom Ei sind?
    Ich meine aus Erfahrung sprechen zu können, wenn ich sage-egal was du mit einer Frau versuchst anzufangen:

    Es geht immer nach hinten los!

    Warum?
    Ganz einfach:
    Frauen haben ein grundlegend anderes Verständnis, als Männer.
    Willst du sie für dich allein haben, fühlen sie sich eingeengt.
    Willst du einfach nur nen “Kumpel” haben geht das nach hinten los und du bist verknallt.
    Hast du tatsächlich mal mit einer ganz unverfänglich Spass, dann will sie was von dir.
    Worst Case: Du warst mit ihr zusammen, und du verguckst dich, egal, was vorher zwischen euch war, wieder in sie! <– Dann ist die Kacke am dampfen, und meistens geht das nicht gut aus.

    So, aktuelles Beispiel:
    Man denkt, jemand vom anderen Geschlecht versteht ein Wenig Spass.
    Pustekuchen, sie fängt sofort an rumzuzicken, und die Party zu schmeissen-sogar ohne ihre Anwesenheit.

    Frauen sind das Opium für Männer.

    Man(n) kann nicht mit, aber auch nicht ohne sie!

    Stellt euch einen Jungen vor, der ein Jahr lang mit seiner Freundin zusammen war, und plötzlich offenbahrt sie ihm genau zum ungünstigsten Zeitpunkt, das ihr ein höheres Wesen einen Auftrag gegeben hat, und die Beziehung daher keinen Sinn mehr machen würde.
    Bevor dieser Ankündigung waren der Junge und “SEIN” Mädchen sogar zuammen im Urlaub, und haben sich gegenseitig die schönsten Stunden ihres Lebens verschafft, nicht nur mit körperlichen Mitteln, sondern auch mit gegenseitigem stillen Einverständnis.
    Die beiden Schmieden Pläne für die Zukunft. EIne Zukunft, die nur den Beiden gehören sollte.

    Und dann kommt der Break.
    Ein ganzes Jahr in nur einer Woche Abwesenheit gekippt.
    Die Gefühle sind offensichtlich noch da, aber sie versucht ihre Gefühle mit fadenscheinigen Argumenten und Behauptungen zu untermauern.

    Was glaubt ihr, wie man sich in so einer Situation fühlt?

    Ich wünsche euch niemals so etwas zu erleben.

    Es sei denn, ihr gehört zu dem 1% der Männer, denen das andere Geschlecht zu Füssen liegt, ohne das sie dafür etwas tun müssen.

    mit diesen Worten.

    Vertraue niemals dem Tümpel vor deiner Haustüre, denn eines Tages könnte es ein Meer sein.

  3. dazzly sagt,

    12. September, 2005 @ 13:16

    ich wäre auch eher dafür, dass du auf das hörst, was du denkst…Mehr als schiefgehen kanns ja auch gar nicht, oder?! ^^
    Aber meistens ist es ja so, dass man eher für das Alte /Vertraute plädiert, weil man genau weiß, was einem erwartet, allerdings kennt man diese Fehler, warum das auseinander gegangen ist, auch ziemlich gut…und ist nicht gesagt, dass bei dem Neuen/ Ungewissen nicht diese Fehler auch auftreten können…Eben ausprobieren..;)

    @ Cede…sehe ich auch so. Wir Frauen kommen nicht mit euch klar und ohne auch nicht…^^
    lg

  4. Steffi sagt,

    13. September, 2005 @ 14:53

    *an Bene anschließ*

    No Risk No Fun…

    Trotzdem sage ich dir eins….

    Wir Frauen wissen nicht was wir tun… Manchmal zumindest… :)
    Lass dich nicht aus der Ruhe bringen… ;-)

    @ Cedric: Bist du dir sicher das es dieses 1 % wirklich gibt und es sich nicht um eine Illusion des traurigen Mannes handelt? :)

    Liebe Grüße

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