Archiv des MonatsSeptember, 2005

Lernen Beamte?

Heute verging ein weiterer Tag mit Unterricht bei unserem spziellen Freund und staatlichen Angestellten. Wie am gestrigen Tag angekündigt, wohnte unser Schuldirektor der heutigen Unterrichtseinheit bei. Dies sollte uns nicht weiter beeindrucken - nur unsere Authoritätsperson, vorne an der Tafel, sie war plötzlich wie verwandelt.

Völlig ungewohnt war die Tatsache, dass dieser Mensch begann etwas zu erklären. Er verwendete die Tafel um alles etwas besser aufschlüsseln zu können und alle Vorschläge zu sammeln. Zu bemerken war die allgemeine Verwirrung in der Klasse, die alle nicht mit einem solchen Wandel gerechnet hatten.
Würde er nun doch vernünftig werden und erkannt haben, dass es für ihn besser sei, wenn er uns den Stoff so unterschob? Ich konnte mir das beim besten Willen nicht vorstellen. Ich beteiligte mich aktiv an den Diskussionen, welches einige meiner Mitschüler ebenfalls taten.

Plötzlich konnte ich mir ein Grinsen nicht mehr verkeifen, da war er wieder, unser alter Beamter. Als ihm die Zeit davon rannte, wandte er sich an uns und verkündete:

Beamter: Ich werde Ihnen am Wochendende ein paar Texte ins Internet stellen, die Sie bitte bis zu nächsten Unterrichtseinheit durcharbeiten.

Er wird es nie lernen…

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Opera nun endlich werbefrei!

Nun ist es so weit - Opera geht mit neuer Version online. Der feine Unterschied ist dieses Mal, dass diese keine Werbung beinhaltet.

Opera nun endlich werbefrei!

Viele hat dies bisher von der Nutzung des Browsers abgehalten. Es bleibt jedoch abzuwarten, wieviele vom Mozilla Firefox auf den Opera umsteigen. User, die bisweilen immer noch den Microsoft Internet Explorer benutzen ist eh nicht mehr zu helfen.

Ohne Werbung surfts sich besser…

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CDU ohne Jugendunterstützung

Hier ist unschwer die Einstellung der Jugend gegenüber der CDU zu erkennen. Ich denke das sollte einigen Aufschluss über die verblüffenden Wahlergebnisse geben, die uns am Sonntagabend erreicht haben.

CDU ohne JugendunterstützungJugend vs. Politik | Foto: McCool [knochenbrecher.org]

Das sollte Frau Merkel vielleicht zu denken geben…

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Love Story

Als ich sie damals in England kennen lernte wusste ich nicht, was das für ein Gefühl gewesen war, was mich in dem Moment durchfuhr. Heute weiß ich, dass es Liebe auf den ersten Blick war. Ich wusste nicht, was ich machen sollte. Alles war komisch, alles war mir plötzlich scheiß egal. Meine Gedanken fixierten sich schon da auf sie. Aber sie war vergeben und ich zog mich zurück, weil ich keiner bin, der eine Beziehung kaputt macht. Ich will auch nicht, dass dies einer mit meiner Freundin macht. Ich habe versucht das Beste draus zu machen. Wir haben uns oft gesehen in England und danach hielt ich es für besser einfach Abstand zu gewinnen um mir nicht noch größere Hoffnungen zu machen. Zwischendrin erreichten mich dann einige Gefühlsschübe, die dann ein Treffen oder so was hervorriefen. Ich mochte D. und wollte nix kaputt machen, also war es nicht schlecht, dass die Treffen nicht stattfanden, da ich für mich dann nur noch mehr Gefühle aktiviert hätte.

Dann kam eine Weile nichts, ich hatte mich zurückgezogen, wollte nix mit der realen Welt zu tun haben, weil sie mir nicht viel gab sondern nur nahm. Auch auf der Lan, wo sie war, hab ich versucht so tief es geht im virtuellen Geschehen zu bleiben um mir keiner Gefühle bewusst zu werden.

Als es dann aber dazu kam, dass wir uns in der Fahrschule wieder trafen, da ging in meinem Kopf alles hoch und runter. Ich merkte, dass von ihr auch ein Gefühl ausging, welches ich in England schon einmal gespürt hatte. Diese Zuneigung oder Anziehung. Doch was sollte ich machen? D. war noch immer da. Auch nach so langer Zeit war er immer noch in ihrem Leben. Ich hielt es für besser ihr nix zu sagen und die beiden ihr Leben einfach leben zu lassen. Nur die Fragen, wie es zwischen ihm und ihr laufen würde, die konnte ich mir nicht sparen. Und so war ich alarmiert, als sie sagte, dass irgendwas nicht stimmen würde. Der „Verliebte oll1“ sagte, dass es Zeit wäre und die Chance nun käme. Der „Neutrale“ wollte ihr einfach aus den Problemen raus helfen und mit ihr eine bestmögliche Lösung für das ganze finden. Ich musste enorm viel Kraft aufwenden um dies alles in meinem Kopf zu sortieren und zu deuten. Ich wollte ein Treffen, nur um zu schauen, wie sie zu mir stand. Es war ein Versuch, von dem ich eigentlich überzeugt gewesen war, dass er einen schlechten Ausgang zur Folge haben würde. Ich merkte, wie unsicher sie war und versuchte dementsprechend einfach auf sie einzuwirken und zu beruhigen. Ich redete über alles mit ihr. Über das was ich dachte und wie ich vorgehen wollte. Wir trafen uns erneut. Ich ging mit gemischten Gefühlen mit ihr zu dieser Bank, weil ich einfach nicht wusste, wie dieser Tag enden würde. Wir redeten, besonders über uns, kamen uns immer näher. Ich wollte sie nicht mehr loslassen. Ich fühlte mich sicher, geborgen und wollte sie einfach nur noch küssen. Sie schien nicht zu wollen und ich wollte es schon aufgeben, als sie dann doch drauf einging. Als ich meine Lippen auf ihren spürte und ich einfach nur noch Hormone aus mir raussprühen fühlte, da war die Welt für mich in Ordnung. Dann der schnelle Aufbruch. Dennoch war ich glücklich über den Ausgang des Tages. Ich wusste aber auch, dass wir unsere Verhältnisse genau klären müssten. Ich wollte nicht, dass wir uns etwas aufbauten, was eh zum Scheitern verurteilt wäre. Wir sprachen über sie und D., ihre Gefühle, was passiert war und alles was wichtig und klärenswert war. Ich sagte ihr, dass sie sich Zeit nehmen sollte um alle Fragen zu 100% zu klären. Ich war glücklich, dass sie drüber nachdachte und nicht einfach plump handelte mit dem Risiko, dass schon bald alles kaputt gehen könnte, weil sie doch noch was für D. empfand.

Dann kam als nächster Punkt Bochum. Mit gemischten Gefühlen ging ich auch da mit ihr hin. Sie mochte kein Kino, sie kannte meinen besten Freund und seine Freundin nicht und bei uns war alles noch so frisch. Aber ihr schien der Abend zu gefallen, wenn auch mit ein paar anfänglichen Unsicherheiten, auch von mir aus. Als wir zurück fuhren, da entwickelte ich das Gefühl, dass es passen würde. Wir ergänzten uns einfach. Das hätte ich vorher nie gedacht. Sie kannte meine Gedanken und wusste wie ich reagieren würde und das gleiche konnte ich auch von mir behaupten. Und dann die Frage meines Freundes zu wem wir wollen würden, worauf sie mich dann fragte, zu wem. Ich war perplex. Ich war glücklich, dass gerade sie das fragte. Mit dieser Frage hatte ich nicht gerechnet. Als wir bei mir ausstiegen war ich voll auf kennen lernen eingestellt. Ich wollte sie weiter erforschen. Wissen wie sie denkt und fühlt. Und dann die Frage, ob wir es miteinander versuchen wollen. Dass sie sich sicher war, was uns anbetraf. Ich war so glücklich. Ich hatte zu dem Zeitpunkt noch nicht mit dieser Entscheidung gerechnet. Und alles was diese Nacht geschah, das war so voll Liebe, Zuneigung und Vertrauen. So wie ich es noch nie gespürt hatte. Nie war es so schnell gegangen alles, nie war das Gefühl auch so stark gewesen. Ich wollte sie einfach nicht mehr gehen lassen.

Meine nächste Hürde war der Abi-Ball. Ich wusste, dass sie sich nicht wohl fühlen würde, wenn wir dort aufkreuzen würden. Sie hatte es auch mehr für mich getan. Und für auch mittlerweile ihren guten Freund. Ich schätzte das sehr. Ich wusste, dass sie für mich auch mal über einen Schatten springen würde, so wie ich das auch für sie machen würde. Das gab mir noch mehr Kraft und Gewissheit, dass wir beide das Richtige taten. Wir hatten die Selbe Einstellung. Nach dem Ball hatte ich mir vorgenommen, dass es so schön wird, wie eben möglich. Der Tag sollte schön enden, das war mir klar. Ich wollte ihr bieten, was ich konnte. Sie sollte nicht schlecht über diese Nacht denken und so gebrauchte ich Kerzen und andere Dinge um es so perfekt zu machen wie eben möglich. Ich liebte sie so sehr. Ich wusste gar nicht, wie ich es beschreiben sollte – geschweige denn ihr sagen. Ich hoffte, dass sie wusste, wie ich gegenüber ihr empfand. Und wieder war die Nacht einer der schönsten, die ich je erlebt habe. Alleine schon, dass wir ohne die Zeit im Kopf zu haben reden konnten. Über uns und über alles andere.

Zwischendrin war beruhigend zu bemerken, dass ich mich mit ihrer Famile gut verstand und von dort Verständnis und keine Abneigung zurückkam. Und meine Eltern mochten sie auch. Sie waren glücklich, dass wir es waren und unterstützten sie und mich wo es ging – selbst wenn es nur Fahrdienst war!

Die Nacht, die ich bei ihr verbrachte gab mir die endgültige Klarheit, dass wir wirklich genau das richtige getan hatten. Ich wurde mir immer sicherer, dass das gut war und meine Gefühle wurden stärker. Ihr Gefühl wurde scheinbar auch nicht schwächer und für mich war die Welt so rund, wie noch nie. Ich war zufrieden mit meinem Leben, besser ging es kaum. Und sie schien auch zufrieden zu sein. Was wollte ich mehr? Zwei Glückliche Menschen, die sich endlich gefunden hatten. Besser konnte es nicht werden.

Gestört hatten mich unsere Gespräche in ICQ. Dort lief immer was schief, deswegen nutzte ich diesen Dienst irgendwann nur noch zur Absprache, dass ich im Begriff war sie anrufen oder sonst was. Das hätte einiges kaputt machen können, weil man nur das Geschriebene sieht und nicht weiß, wie der andere das meint, selbst wenn man sich kennt ist das schwer.

Und dann hatte sie endlich den Führerschein. Nun war mir klar, dass sie auch 100% Lebensstandart haben musste. Was würde sie mehr wollen? Wir hatten uns, alles war okay, alle ihre Ziele waren erreicht, die sie bis dato erreichen wollte. Ich wusste nicht, wo ich noch verbessern sollte.

Die Wochen waren so schön, sie unternahm viel mit ihren Freundinnen, was mich sehr freute, da wir uns dadurch viel mehr aufeinander freuten, als wenn wir uns täglich gesehen hätten. Ich war so vollkommen ich fühlte mich als ein Ganzes.

Und dann ihre nachdenkliche Phase. Wo sie nichts von sich hören ließ. Ich dachte sie müsste nachdenken, über was auch immer, weil sie sagte, es wäre nix. Nur eine schlechte Woche. Aber beim zweiten Gespräch reichte mir das einfach nicht mehr. Ich wollte wissen was los war. Was ihr nicht gefiel und sonst alles. Ich hätte das dann geändert.

Alles zerbrach und ich saß nun vor vielen Scherben und würde dies alles gerne rückgängig machen. Ich lag im Bett gelegen und sagte mir, dass ich die Zeit einfach gerne zurückdrehen würde, nur damit ich sie nicht verliere. Alles andere war mir egal, aber sie war mir wichtig.

Es gibt für alles eine zweite Chance, man muss nur wollen…

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Interstate 60 - die Erste

Ein sehr guter Freund schenkte mir zu meinem 18. Geburtstag einen Film, welchen er mir sehr stark ans Herz legte. Er wies mich darauf hin, dass dies nicht irgendein sinnloser Streifen sei, sondern vollen Ausdruck habe auf bestimmte Themen.

Nun nahm ich mir gestern Abend die Zeit um den Film ausgibig aufzunehmen. Am Anfang war ich skeptisch, was die Handlung und Logik des Movies betraf, jedoch musste ich von Zeit zu Zeit feststellen, dass er nur die verschiedenen Wege des Lebens wiederspiegelt. Heute möchte ich auf eine dieser, in dem Film versteckten, Botschaften hier offen zur Schau stellen.

Neal ist mit einem Freund in seinem Auto auf der Interstate 60 unterweges. Am Straßenrand steht eine gut aussehende und heiße Dame, die die beiden entschließen mitzunehmen. Sie steigt ein, auf den Beifahrersitz neben Neal wohlgemerkt, und erzählt, dass sie auf der Suche nach dem “besten Fick” sei. Neal guckt entsetzt und dennoch interessiert. Sie teilt ihm mit, dass er die Nummer 2361 auf ihrer Liste sei, sie bei ihm aber ein sehr gutes Gefühl haben würde, dass er der Fick sei.
Als sie ihn beginnt zu bespringen hält Neal am Straßenrand an und weist sie zurück. Sie ist entsetzt und er beginnt seine weisen Worte: “Du wirst jetzt hier aussteigen, ohne das wir beiden miteinader geschlafen haben. Und du wirst nie erfahren, ob ich es war, der den du die ganze Zeit suchst. Und ich sage dir, ich bin es. Ich bin der “beste Fick”, aber du wirst mich nie haben, weil ich nicht bin wie die Anderen.” Dies waren so ungefähr seine Worte.

Nun was sagt uns das? Ich sehe das so. Er beweist damit, dass es wesentlich besser ist sich manchmal gegen die Gewohnheiten zu stellen. Er schließt sich nicht seinen über 2000 Vorgängern an, die ohne Bedenken mit ihr geschlafen hatten. Er hebt sich nur so von der ganzen Menge ab, dass er klar ‘Nein’ sagt. Und genau das ist der Fehler, den einige Leute immer wieder begehen. Anstatt ihrer Linie treu zu bleiben, schließen sie sich Anderen an, um cool oder erfahrener zu wirken.

Trefft die richtigen Entscheidungen am richtigen Zeitpunk…

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Wechsel bleibt scheinbar aus

Es war vor ein paar Minuten so weit. Alle Besucher der einzelnen Parteizentralen und die Zuschauer zuhause saßen vor den Bildschrimen um die Prognose zu begutachten.
Hingegen aller Erwartnungen schnitt die CDU relativ schlecht ab, was was die Anhänger der SPD und Grünen besonders freute. Auch die Linke.FDP konnte ihre Sitze von zwei auf fünfzig Plätze aufstocken, was der schwarz-gelben Koalition einen weiteren harten Stoß versetzte.

Was nun letztendlich passieren wird, bleibt abzuwarten…

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Vorfreude ist die schönste Freude

Heute war es so weit. Ich ergriff die Initiative und kontaktierte sie einfach. Ich konnt einfach nicht mehr warten - ich musste dich sehen. Also habe ich meinen Firefox gestartet, habe das Richtige eingegeben und dir alles zukommen lassen.

Nun ist Warten angesagt, wobei ich sagen muss, dass Warten eines der Dinge ist, welche ich nicht so gerne mag, deswegen wird das auch in meiner Liste aktualisiert!
Ich hoffe es ist bis spätestens Ende der kommenden Woche so weit, dass wir beide uns in die Arme schließen können. Ich warte schon so sehnsüchtig auf diesen Moment, schon lange. Habe ich oft gelitten und verzichten müssen, damit es bald so weit ist, aber es hat sich gelohnt - das weiß ich jetzt schon.
Fünf millionen kannst du einfangen und das ist viel, das wissen wir beide. Und du hast noch viele weitere Vorteile. Es können so viele Gegenstände ziemlich grau gegen einen einzelnen aussehen. Ich bin froh, dass ich dich bald habe. Ich schaue mir schon die ganze Zeit dein Bild an!

Mein Baby - Canon Digital Ixus 50

Wir sehen uns die kommenden Tage, Baby!

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Weekend fine - kein Glück allein

Es ist Samstagabend. Ich sitze hier vor meinem Laptop und stöbere in meiner ICQ-Kontaktliste nach einer Person, die heute eventuell noch nichts vor hat und was unternehmen will. Ich suche jedoch vergeblich.

Dies ist wieder eines dieser Wochenenden, an denen ich einfach nur schlafen will, damit ich gar nicht erst über andere Dinge nachdenken muss. Jetzt hocke ich hier alleine, ohne eine bessere Hälfte oder einen guten Kollegen und fühle mich einfach nur einsam.
Dagegen machen kann man wohl nichts mehr. Die ganzen Kollegen sind auf dem Geburtstag eines Freundes, den ich wiederum nicht kenne und auch deswegen nicht eingeladen bin. Und Madame1 ist irgendwo auf der Piste - ich hatte keine Lust nachzufragen, eine Möglichkeit dazu fehlte mir ebenfalls. Und Madame2 braucht dieses Wochenende “Zeit für sich” - das hat sie zumindest gesagt. Ich weiß nicht warum, aber am Donnerstag erst hatten wir miteinander geredet und sie meinte, dass wir am Wochenende was machen würden. Gestern sprach sie an, doch Pustekuchen.

Ich frage mich, warum das gerade alles mir so passieren muss? Warum sitze ich nicht glücklich und entspannt mit meiner Freundin im Restaurant, bei Kerzenlicht und etwas leckerem zu Essen und genieße einfach nur die Zweisamkeit? Genau das ist das, worauf ich verzweifelt eine Antwort suche. Eine Antwort wäre jetzt ein Anruf, von ihr, wer auch immer sie ist, der mich aus dieser Einöder herausreist und auf andere Gedanken, in eine andere Location und in die Arme von ihr bringen würde.

Jedoch weiß ich, dieses ist aussichtslos - zumindest heute…

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Ey du, scheiß Nick!

Heute konnte ich miterleben, wie ein junger Mann aufgrund seines Nicknames in einem Forum mit Drohungen beschmissen wurde.
Hierbei handelte es sich um den Nickname “burn88″. Zwei Kulturell-Anders-Gepolte (KAP) waren der Meinung, dieses wäre ein nationalsozialistischer Nick. Anstatt jedoch genau nachzufragen und Nachforschungen anzustellen, legten die beiden erst richtig los und sprachen dem armen User Morddrohungen aus. Am Montag würden sie ihn besuchen kommen und aufschlitzen.

Das es sich bei dem Namen um “burn” wie “brennen” und “88″ wie das “Geburtsjahr” des Users handelt, wollten sie erst gar nicht hören. Sie waren fest davon überzuegt, dass es sich dabei um einen waschechten Nazi handel müssen, der ohne Kompromisse abzuschlachten sei.

Ich frage euch, wo sind wir angekommen? Leute drohen sich in Internet-Foren mit Messern aufgrund eines Namens, der einem oder zwei nicht in den Kram passt. Unsere Gesellschaft ist mittlerweile so kommunikativ geworden und die Platform Internet so anonym, dass die Tatsachen ob jemand nun rechts oder links ist nur bei bestimmten Themen eine Rolle spielt. Jedoch ohne Zusammenhang einfach auf jemanden loszugehen und mit dem Tod zu drohen halte ich für plumb und absolut unreif.

Der Tod ist kein Thema, mit dem man spaßen sollte…

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Lass es wahre Freude sein!

Sollte man mal in der Woche ausschafen können, so sieht man direkt, welche Auswirkung dies auf die Psyche einiger Mitschüler hat.
Dieser reagiert wie folgt:

VirtualMachine: jo.. morgen zur dritten?
P!zFuL: jap
VirtualMachine: *schwingt die luftgitarre zu einem atemberaubenden solo*
VirtualMachine: dauuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuunnn
P!zFuL: LoL

Ich denke dem gibt es nichts mehr hinzuzufügen…

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