Archiv des Monats November 2005

Traumfrau 

In einem Forum bin ich auf ein Thema gestoßen, in welchem jeder seine Traumfrau oder seinen Traummann beschreiben sollte.
Es ging dabei um aüßere, als auch innere Aspekte. Da dies natürlich eines meiner Lieblingsthemen ist, habe ich mich direkt beteiligt und meinen Senf dazu gegeben.

Meine Traumfrau

Was meine Traumfrau anbetrifft, so kann ich laut meiner Erfahrung sagen, dass es nie alles gibt, was ich jetzt in meine Liste schreiben werde - ich lasse mich jedoch gern eines Besseren belehren. Man muss eigentlich immer irgendwo Abstriche machen.

Das Äußere:
~ vorzugsweise blonde Weibchen ziehen mich immer wieder in ihren Bann (brünett ist jedoch auch okay)
~ ein nettes, reines, unschuldiges Gesicht
~ schöne passende Augen
~ sportlich schlank
~ gut proportioniert
~ gepfegt
(~ weiteres behalte ich mir vor)

Das Innere:
Hier denke ich, ist es besser, wenn ich einen kleinen Text schreibe. Das fällt mir wesentlich leichter als es in Stichpunkten darzustellen.
Nunja, ich bin ein Mensch der viel nachdenkt und wer viel nachdenkt, der redet auch viel und gerne darüber. Deswegen sollte meine Traumfrau zuhören können und Interesse an meinen Gedanken haben - natürlich nicht an allem, aber am größten Teil.
Ich bin jedoch auch ein guter Zuhörer und brauche demnach auch jemanden, der mit mir redet u
nd nicht einfach nur stumm da sitzt. Ich brauche eine Partnerin, die sich für die Beziehung einsetzt, wie ich es tue und sich nicht einfach alles vorsetzen lässt. Ich erwarte also eine gewissen Offensiver ihrerseits.
Treue ist sowieso klar. Wer nicht treu ist hat das alles nicht verdient und war irgendwie nicht glücklich genug, dass sie fremd gegangen ist oder soetwas.
Eifersucht ist immer eine heikle Geschichte. Dort ist es schwer abzuwägen, was zu viel und was zu wenig ist. Ist jedoch genug Vertrauen da, so sollte das kein Problem werden, was die Eifersucht angeht.

Des Weiteren brauche ich eine Person, die zielstrebig ist und weiß was sie will und auch nicht immer wieder irgendwelche leicht geplanten Aktivitäten umwirft. Intelligent sollte sie ohnehin sein, da eine Konversation zwischen ihr und mir gar nicht erst stattfinden könnte.

Die Romantik ist eine Weise, die ich glaub ich an mir habe. Ich bin der Typ, der sich mit einer heißen Schokolade, umringt von Kerzen vor den lodernen Kamin setzt, mit einer Decke über den Schultern und seinen Partner einfach nur verwöhnen möchte.

Möge die Suche beginnen…

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Busy right now 

Nach einer Flut an Blogs ist es jetzt mal wieder ruhig geworden. Ich kann mir das ganz gut erklären und möchte euch kurz ein kleines Overview über die ganze Situation geben, da mich eine Welle an Emails und Messages erreicht hat, welche sich über die momentane Situation des Blogs gewundert haben.

Ich befinde mich ein bissechen im Stress die letzten Tage und muss hier leider etwas kürzer treten. Zum einen habe ich ein Forum zusammen mit ein paar anderen etwas umgestellt, wo ein bisschen Arbeit anfiel, außerdem hab ich da noch ein Unternehmen welches sowohl Spaß als auch Etwas zu tun mit sich bringt und dann ist da noch die Schule, die auch ihren Anteil vom Kuchen haben möchte.

Solche Phasen kommen und gehen und deswegen vergesst oll1.com nicht, vorallem den Blog nicht. Hier wird so schnell nichts abgeschaltet.

Keep your head up…

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Advent ein Lichtlein brennt - erst eins… 

Es ist so weit - die Weihnachtszeit ist mit dem heutigen Tage offiziell eingeleutet. Was nun beginnt wird hoffentlich eine schöne und erholsame Zeit und nicht so stressig, wie viele das oft mit sich machen lassen.

One Candle
One Candle | Foto: oll1

Ich hoffe auf eine Zeit, in der zwar der Schnee liegt, aber nicht mehr fällt, sodass man weniger Zeit mit dem Schneeschüppen, als mit dem Partner verbringen kann - oder einer anderen vertrauenswürdigen Person. Was mit dem kommen des Jahresendes noch mit sich heranschreitet, sind die nächsten Klausuren und das damit verbundene Lernen.

Ich wünsche, egal was sonst noch erwähnenswert wäre, all meinen Lesern einen fröhlichen ersten Advent.

Auf das noch weitere folgen…

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Einkaufswahn 

Weihnachten ist nicht mehr weit - das ist jedem bekannt. Was ebenfalls bekannt ist, sind die Wünsche, die einige Leute haben und um diese zu erfüllen muss man sich oft trotzdem noch aus dem Haus um einige Dinge zu bekommen. Das Internet bietet zwar eine Vielzahl an Sachen, die man in keinem Geschäft bekommt, aber es gibt auch Accesoires, die man dort gar nicht bekommt und für die man einen Laden aufsuchen muss, der unter vielen als Geheimtipp gehandelt wird - soetwas gibt es fast in jeder Stadt.

Einkaufswahn
Einkaufswahn | Foto: oll1

Mein heutiger Besuch in der Stadt war ein sehr schwieriger. Allein schon bis ich die Garage mit vereinten Kräften der anderen Familienmitglieder freigeschaufelt hatte und wir uns den Weg mit dem Auto durch die verschneiten und zugleich glatten Straßen gebannt hatten sollte sich als absolut kompliziert und zeitaufreibend herausstellen.

Dort angekommen, konnte man durch die mit 10 cm mit Schneematsch bedecke Fußgängerzone stapfen und dann schnell in das Einkaufszentrum rein. Weg vom ganzen weißen Riesen - rein in die Wärme. Hecktig war das erste was mir auffiel. Gestresste Menschenmassen überall. Sie rannten hastig durch die Geschäfte. Einige wenige hatten sich in einem Espresso-Café niedergelassen, welches ungewöhnlicherweise Glühwein ausschenkte.

Das gesamte Einkaufszentrum war mit Girlanden und leuchtenden Sternen geschmückt und der Geruch von Weihnachtsgebäck und Glühwein in der Luft. Jedoch schien das nur mir aufzufallen. Alle anderen waren viel mehr mit sich beschäftigt - mit sich und ihren zu erledigenden Einkäufen. Und genau das finde ich so schlimm - die Leute lassen sich die ganze winterliche Stimmung vermiesen und vergessen das wesentliche an Weihnachten. Das materielle rückt zu sehr in den Vordergrund.

Kaufen, kaufen, kaufen…

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Harder And Colder [update] 

Wie ja am Donnerstag Abend bereits berichtet ließ sich der erste Schnee auf unserer Erde nieder, in den Gebieten des Märkischen Kreises.

Was dort noch einen schönen Effekt hatte, ist bereits kein Spaß mehr. Lüdenscheid und seine umliegenden Städte, wie beispielsweise Schalksmühle, sind voneinander abgeschnitten und in Schalksmühle geht ansich auch nichts mehr. Die Winterräumdienste sind dort einfach überfordert, weil ein solcher Winter im Tal normalerweise nicht zu finden ist.

Gestern war der Anblick noch erträglich:

Ein Fahrzeug gestern, am 25.11.
Ein Fahrzeug gestern, am 25.11. | Foto: oll1

Wer wir ich heute morgen schon versucht hat seine Garage frei zu Räumen und nachdem er eine Hälfte geschafft hat, bereits wieder feststellen musste, dass das freigeräumte schon wieder halb zugeschneit ist, weil es einfach nicht aufhören will zu schneien, war einfach nur furstriert. Die einzige Möglichkeit einen Garagenhof frei zu bekommen ist, einen privates Räumdienstkommando zu bilden, welche alle zusammen gegen die Schneemassen ankämpfen.

Jeder der keine Garage hat, befindet sich so oder so in einer äußerst schwierigen Lage, da die Fahrzeuge entweder von den Räumfahrzeugen mit Schnee umzingelt wurden, oder sie vor Glätte einfach nicht mehr heraus kommen. Fahrzeuge mit Heckantrieb haben an einigen Stellen einfach keine Chance und wer unsicher auf dem Gebiet des Fahrens im Schnee ist, bleibt eh zu Hause.

Der öffentliche Nahverkehr ist ebenfalls ausgefallen. Damit fällt dann auch für viele die Möglichkeit aus, mit dem Bus einkaufen zu fahren, was dazu führte, dass heute ich heute zahlreiche Leute beobachten konnte, wie sie mit einem Rucksack bewaffnet richtig Supermarkt maschierten, um sich für Schlimmeres vorzubereiten.

Wie die kommenden Tage aussehen weiß keiner. Ich bin gespannt und werde später versuchen in die Stadt zu kommen um noch ein paar Besorgungen zu machen. Heute Abend wollte ich mich eigentlich mal wieder mit einem Freund zusammensetzen. Ich hoffe das ist trotz des Wetters möglich. Fotos von der momentanen Situation werde ich später nachreichen.

Hier nun noch ein paar Eindrücke, wie es heute in unserer schönen verschneiten Stadt aussieht - schön weiß ist sie wenigtens.

Strassenkreuzung
Straßenkreuzung | Foto: oll1

Fussweg
Fußweg | Foto: oll1

Garten
Garten | Foto: oll1

White blends…

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Let It Snow 

Der nun schon sich durch frostige Tage angekündigte Winter hat sich nun endlich dazu entschlossen uns noch ein bisschen mehr der winterlichen Gelüste mitzugeben.

So staunte ich nicht schlecht, als es vorhin los ging mit den ersten paar Schneeflocken, welche mit der Zeit immer größer zu werden schienen. Mittlerweile ist es schon etwas später, jedoch kam ich nicht eher dazu etwas zu bloggen, weil ich schlicht und ergreifend das Medium Computer nicht immer in den Mittelpunkt schieben kann, sondern mich auch um meine sozialen Kontakte außerhalb der Cyberwelt kümmern muss.

Erster Schnee
Snapshot: Erster Schnee | Foto: oll1

Nun kann es ja losgehen mit den weihnachtlichen Vorbereitungen. Am Wochenende werde auch ich anfangen die Weihnachtskisten auszuräumen und alles an seine gewohnte Stelle zu packen.
Weiter kann man sich auf einige romantische Stunden zu zweit mit dem Partner freuen. Vielleicht vor dem Kamin, eingehüllt in eine gemeinsame Decke, flüsternd und Glühwein schlürfend. Ich würde mich diesem auch anschließen, würde da nicht die Partnerin fehlen.

Das machen wir doch glatt(er)…

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Mehr oft nicht besser 

Ebenfalls gestern berichtete sternTV von einem Berufschüler, welcher in seiner schulischen Ausbildung unter anderem das blinde Schreiben lernen soll.
Dieses beherrscht Matthias Koch jedoch bereits. Das besondere daran ist, dass er schneller ist als alle anderen auf seiner Schule, samt der Lehrer - und das obwohl er nur mit vier anstatt zehn Fingern schreibt.

Seine zuständige Lehrerin hält dieses Verhalten für Schummeln und weißt ihn immer wieder darauf hin, dass er mit zehn Fingern schreiben muss, wenn er die abschließenden Prüfungen im besagten Fach bestehen will.

Matthias sieht keinen Sinn darin das bereits Bekannte, mit dem er wesentlich effizienter und schneller arbeiten kann, durch eine neu zu erlernende Technik zu erstetzen und klagt die Schule daher vor dem Oberverwaltungsgericht an.

Ich muss sagen, dass ich die Schule überhaupt nicht verstehen kann. Im Grunde genommen gilt es den Schülern beizubringen schnell und qualitativ gutes Schreiben beizubringen. Meiner Meinung nach hat Matthias Koch dieses bereits erlernt und kann dafür nicht bestraft werden. Es ist einfach zu spät einen Menschen in der Berufschule erst mit einer solchen Aufgabe zu betrauen. Sollte man interessiert sein, dass alle eine gute Zehn-Finger-Ausbildung bekommen, so muss man spätestens in der Grundschule mit dem Training anfangen, sonst wird später jeder eine solche “Umschulung ” machen müssen, wie es Matthias machen soll. Das Alter mit dem die meisten ihre ersten Versuche am Computer machen sind stark gesunken und deshalb muss man gleich nach erlernen aller Buchstaben damit loslegen den Schülern ein solches Wissen zu vermitteln.

Vorsorge ist wichtig…

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20 Jahre AutoBild 

Wir ja vor ein paar Tagen bereits berichtet, war ein Crashtest von Mercedes in Zusammenarbeit mit AutoBild etwas missglückt, welches in ganz Deutschland für Aufruhe sorgte.

Nachdem sich ein Mercedessprecher bereits in der vorherigen Sendung zu einem Statement entschieden hatte um seinen Arbeitgeber möglichst weit mit dem Kopf aus dem Strick zu ziehen, enthielt sich AutoBild erst einmal - angeblich aufgrund von Terminknappheit des Verantwortlichen Sprechers.

Nun war dieser am gestrigen Abend doch noch bereit dazu einen Kommentar zu den Geschehnissen abzugeben.
Was jedoch auffiel war, dass sich dieser auf ein einziges Argument zu stützen versuchte:

AutoBild ist seit 20 Jahren zuverlässig und absolut nicht käuflich.

Die Tatsache, dass sie sich von ihrem Chef-Reporter Michael Specht getrennt haben, hilft AutoBild, nach Aussagen des Sprechers, für unumgänglich. Etwas Derartiges dürfte in dem Verlauf der Karriere des Magazins nicht gedultet werden und Herr Specht müsste nun die Konsequenzen für sein Fehlverhalten tragen.

Ein Statement von Herrn Specht war ausschließlich in getippter Form vorhanden. Dieser versicherte darin, dass er keinerlei Vergütungen seitens Mercedes für dieses Verhalten erhalten würde und sicher sei, dass das System einwandfrei funktionieren würde.

Es bleibt nichts weiter dazu zu sagen, dass AutoBild dadurch höchstwahrscheinlich einen herben Schlag einstecken werden muss, der sich in einer Vielzahl von Lesern äußern wird, die einfach kein Vertrauen mehr in die Test des Verlags stecken werden.

Ich bin weiterhin skeptisch, was diese Sache angeht. Ein abgekartetes Spiel war es, wie auch Herr Specht in seinem Schreiben bestätigte. Der Test in der Mercedes Test Halle war angeblich nur eine filmerische Darstellung der vorher durchgeführten Tests. Man habe gewusst, dass das System im TestCenter nicht funktionieren würde und deshalb das Brett auf der Strecke positioniert, so Specht.

Ich frage mich da nur, warum man den Test in der Halle durchführt, auch wenn man weiß, dass das verzuführende System darin nicht funktioniert und dann auch noch so penetrant lügt, anstatt mit der Wahrheit herauszurücken, die jetzt letztendlich doch noch herausgekommen ist.

Macht euch lieber immer selber ein Bild…

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Meinungsäußerungen 

Vor ein paar Tagen brachte mich ein Freund auf die Seite danke-schweiz.de, die sich mit der Geschichte rund um die Türkei in Verbindung mit der WM beschäftigt.

Als ich diese Seite heute erneut ansteuerte, hatte ich erst den Eindruck, dass ich mich in der URL vertan haben muss, als ich jedoch den ersten Satz gelesen hatte, war mir die Sache klar.

Liebe Besucher, ich muss euch leider mitteilen, dass ich diese Seite eingestellt habe.

Ich las weiter und musste feststellen, dass der Autor der Seite von Netz nehmen musste, weil fünf nette Menschen bei ihm vorstellig geworden waren, die gar nicht groß reden wollten, sondern direkt anfingen ihm eine Faust nach der nächsten ins Gesicht zu drücken.

Was fällt mir dazu ein? Ich muss sagen, dass unsere außländlischen Mitbürger nicht unbedingt Spaß verstehen, wenn es um Fußball geht. Das vollgespammte Gästebuch der Seite war ja noch in Ordnung, jedoch persönlich an der Tür zu klingeln, sodass folgendes dabei raus kommt:

Eine gebrochene Nase, 3 gebrochene Rippen, eine Menge geprellter Rippen, blaue Flecken, Bluteruesse und eine verwuestete Wohnung.

Mir fehlen die Worte…

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Klappe zu - Affe tot 

Schwenkt man mit dem Blick zum Kalender, wird man festestellen, dass heute wieder einer der Tage ist, an dem der spannende Akt der volkswirtschaftlichen Aufklärung durchgeführt wird.

Nachdem wir zwei Stunden der Astrologie durchschlafen hatten, wurde der vorne stehende Beamte durch den Nächsten ausgewechselt - nettes Teamplay, wie sie immer wieder beweisen. Der erste Satz des nun anwesenden Beamten lautete, wie fast jede Stunde:

Beamter: Erstmal alle Laptops zu, bitte!

Danach wies er uns darauf hin ein Blatt Papier aus der Tasche zu nehmen, dieses quer zu legen und anschließend ein von ihm an die Tafel gezeichnetes Schema mitzuzeichnen. Auf eine Diskussion, warum wir dafür nicht die Laptops verwenden dürften, lies er sich nicht ein, er sagte lediglich aus, dass er der Meinung sei wir würden uns nicht richtig auf das konzentrieren können, was er sagt, wenn wir mit dem Laptop arbeiten. Seine Entscheidung stände fest.

Mehr oder minder nahm das Publikum dieses hin und zückte Papier und Stift. Während seiner Erläuterungen an der Tafel kamen nun gewisse Fragen auf:

Beamter: Was könnte man im Prinzip mit den Produktionsfaktoren machen? Herr Schroer bitte.
oll1: Man könnte sie eventuell zu einem zusammenfassen.
Beamter: Und wie könnte man dies dann nennen?
oll1: Produktionsfaktorzusammenfassung?!
Beamter: Em… ja, hmmm. Genau.

Antworten, die in der vorherigen Stunde beantwortet worden waren und bereits in unseren Unterlagen existierten, waren auch mit von der Partie. Jedoch irritierte ihn die Tatsache, dass es außer ihm keiner zu wissen schien.

Beamter: Das sie sich dies alles nicht merken können ist mir klar, aber warum gucken Sie dann nicht in Ihren Unterlagen nach? Dafür sind Ihre Aufzeichnungen doch schließlich da?
Schüler: Die sind auf den Laptops!

Es ging ein großes Stöhnen durch die Menge und der am Pult stehende Entertainer hatte sich in seinen Kalkulationen verspekuliert. Das er so schlau hätte sein müssen daran zu denken, dass er uns die gewünschten Antworten letzte Stunde erst auf die Laptops geschoben hatte, muss an dieser Stelle einfach nochmal erwähnt werden.
Nicht wirklich produktiv sollte sich seine anschließenden Sätze herausstellen:

Beamter: Ach, das ist doch eine Scheiße. Dieser scheiß Unterricht mit den Laptops…

Im weiteren Verlauf dann seine doch sehr frühe Erkenntnis über den scheinbaren Gemütszustand seines Publikums:

Beamter: Sonst macht es mir Spaß mit Ihnen zu arbeiten, aber heute haben Sie eine Art an sich - man kann das gar nicht genau definieren.
Schüler: Wir haben einfach keinen Bock.

Irgendwie auch verständlich. Die teuer angeschafften Notebooks, die jeweils ein Schüler besitzt werden von diesem Herrn einfach nicht wirklich genutzt. Diese sind nicht dafür da um sie mit in die Schule zu schleppen und die Mitschriften dann anschließend zu Hause von Papier abzutippen.
Der Rest der Beamten schafft es schließlich auch dies zu berücksichtigen - fühlt sich dieser Beamte dadurch überfordert ist er laut Meinungen des Publikums einfach fehl am Platz. Es gibt Regeln, an die sich die Schüler halten und deshalb erwarten diese auch von ihrem Gegenüber.

Mittlerweile ist diese Blogform ein fester Bestandteil von oll1.com geworden, dass ich mich entschlossen habe dieser Sache eine eigene Kategorie namens Staatliches gewidmet habe. Dort findet ihr alle, dieser Sektion anghörigen, Beiträge.

Man lernt nie aus…

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