Archiv des MonatsNovember, 2005

News Flash [update]

Nun sitz ich hier und grüble darüber, was genau zurzeit Spannendes in der Welt los ist. Der Haken ist, dass ich morgen zu dem Thema meiner Wahl einen Vortrag halten soll und auch darf.

Das Problem:
Was ist denn im Moment los? Ich kann durchaus nicht verschweigen, dass es auf der Erde zurzeit gerade sehr langweilig ist, aber etwas wirklich Interessantes ist mir auch nicht aufgefallen. Stendig über Koalitionen oder andere politische Themen zu referieren ist auf Dauer langweilig, deswegen würde ich dies gerne außer Acht lassen.
Was ich anstrebe ist der Skandal um Mercedes Benz zusammen mit Auto Bild, welcher eigentlich ein ganz nettes Thema wäre. Ich bin mir nur nicht wirklich sicher, ob der betroffene Beamter sich soetwas unter einem Vortrag von neuen Mitteilungen der Presse vorgestellt hat.

Ich glaub ich werde es einfach versuchen und drauf ankommen lassen. Was ich ganz vergessen habe zu erwähnen ist, dass es sich hierbei um das Fach Englisch handelt und der Vortrag dadurch auch in der dementsprechenden Sprache gehalten werden muss.

Das wird schon…

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TV < DSL

Ein großer Schock geht durch meinen ganzen Körper. Beim stöbern in den neusten Meldungen über Wirtschaft und Technik erblickte ich eine Zahl, die mich erst einmal stark überlegen lies.

Die inzwischen rund zehn Millionen Menschen, die einen schnellen DSL-Internetanschluß besitzen, sind jeden Tag 116 Minuten online - doppelt so lange wie der Durchschnitt, haben die Forscher herausgefunden.

Was bitte ist das denn? Entweder ich versteh den ganzen Satz falsch, was dann durchaus an der Formulierung liegen würde, oder man will wirklich damit ausdrücken, dass ein Mensch am Tag 116 Minuten online ist - im Durschnitt natürlich.

Das muss ja wohl nicht sein. Ich hoffe das ist ein Anstoß den Durchschnitt mal nen bisschen zu heben, so kann das ja nicht weiter gehen.

Memo an mich:
Rechner jetzt später nie aus machen, damit wir die Statistik mal ein bisschen heben können.

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Große Blog Night

Dies war nun die große Blog Night zum Abschluss des verganenen Wochendes der KW47. Es ist nun zwar erst 1:00 Uhr, jedoch muss ich nun wirklich ins Bett.

Fünf Stunden Schlaf wären doch noch ein bisschen angebracht.

Hill Up | © by oll1
Hill Up | Foto: oll1

Jedoch möchte ich nicht einfach so leb wohl sagen. Ich werde es so machen, dass ihr es so schnell nicht vergesst, denn ihr solltet wissen, dass ich nun nicht für immer gehe. Ich bin nur für den Moment nicht mehr da, ich lege mich nur schnell hin und gehe dann wieder auf Tour um neuen Stoff zu sammeln, den ich euch dann hier präsentieren will.

Also macht euch keine Hoffnungen oder Sorgen, denn morgen bin ich wieder da!

Auf bald…

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Bekannt?

Oft, wenn man einen Menschen wieder trifft, den man schon lange nicht gesehen hat, fragt man sich, ob dieser noch genau dem Bild entspricht, welches man als letztes von ihm hatte.

Auf seinem Weg durch das Leben wird man viele unterschiedliche Typen Mensch treffen, welche auf verschiedene Art und Weise Veränderungen an sich selbst vornehmen. Es gibt Leute, die sieht man fünf Jahre nicht und sie sind anschließend noch immer wie damals. Und es gibt andere, die hat man zwei Wochen nicht angetroffen und es ist ein Sinneswandel eingetreten, welchen man sich ersteinmal gar nicht erklären kann. Ich denke darüber ist man sich einig.

Was ist jedoch, wenn man einen Menschen vor langer Zeit mal entdeckt hat und ihn nun nach langer Zeit richtig intensiv kennen lernt und merkt, dass dieser ganz anders ist, als man sich damals seine oberflächliche Meinung dazu gebildet hatte. Diese Person löst einen Hauch von Freude und Zufriedenheit in einem aus. Wie ist das zu erklären?

Living Flower | © by oll1
Living Flower | Foto: oll1

Ich selber habe noch keine Antwort auf diese Frage. Jedoch lässt sich eine These darüber verfassen. Zu damaliger Zeit war diese Person aufgrund gewisser Umstände einfach noch nicht interessant genug um sich näher mit ihr zu beschäftigen. Heute, wo sich die Gegebenheiten geändert haben, ist das Interesse ganz anderer Natur. Der Punkt von dem man ausgeht und an den man eventuell gelangen will ist anders als der zu damaliger Zeit.

Was meine Situation jedoch betrifft, so weiß ich nicht, welches mein genaues Ziel in dieser Hinsicht ist. Ich weiß lediglich, dass sich die Ausgangssituation geändert hat. Was bleibt nun dazu zu sagen?

Meiner Meinung nach ist es ein weiteres Beispiel dafür, dass wir unsere Mitmenschen mehr als nur oberflächlich betrachten sollten, sondern mehr auf das Wesentliche schauen und dabei das, was um die Sache herum passiert, außer Acht lassen. Zu viele Menschen verpassen dadurch die Chance oder den Menschen ihres Lebens. Oft merken sie erst, wenn es zu spät ist, was sie an diesem Menschen gehabt hätten.

Deshalb gebe ich jedem den Rat sich sein Umfeld in den nächsten Tagen genau anzusehen und einfach nochmal die zu oberflächlich gemachten Notizen auszuradieren und mit einer weitaus tieferen Analyse der Mitmenschen zu beginnen.

Lasst euch nicht blenden…

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Über Freundschaft

Ich habe viele Menschen im Laufe meines Lebens kennen gelernt. Darunter waren sowohl Menschen, mit denen ich mich noch immer gut verstehe - wo ich der Meinung bin, dass es sehr gut war, dass ich diese getroffen habe - und es gibt Menschen, von denen habe ich mich “getrennt” - es war einfach sinnlos sich mit diesen weiter abzugeben.

Nun stellt sich nach einer solchen “Trennung” immer wieder die Frage, wie man auf eine solche Person überhaupt erst herein fallen konnte. Wissen tu ich das auch nicht. Bekanntlich oft ist es so, dass man nur die positiven Aspekte einer Freundschaft sieht und diese auch auslebt. Negative Problemzonen werden oft erst entdeckt, wenn es bereits zu spät ist.

Not Alone | © by oll1
Not Alone | Foto: oll1

Ich fand es damals schockierend, als ich miterlebte, wie die Mädchen um mich herum die besten Freundinnen wechselten wie Unterwäsche. Ich konnte es einfach nicht verstehen, warum sie sich nicht für eine entscheiden konnten.
Mittlerweile habe auch ich ein paar Wechsel hinter mir und ich kann einen kleinen Exkurs dazu geben, warum sich das ganze so bei mir abgespielt hat.

Damals, als ich meinen ersten besten Freund kennen lernte, war noch alles in Ordnung - es war in der ersten Klasse. Er saß da, mit einem gebrochenen Bein, zwischen all den anderen frisch eingeschulten Mitschülern. Irgendwas hatte uns damals zusammengeschweißt - der Sport, die wohnliche Nähe - ich weiß es nicht. Jedoch veränderte sich dieser irgendwann und ich schien seine Marionette zu werden. Es musste alles nach seinem Plan ablaufen. Als ich dies registrierte war schon viel Zeit ins Leben gegangen - damals war ich 15.
Durch die neue schulische Instituion, die ich danach besuchte, fand ich einen neuen besten Freund, welcher meinen neuen Freundeskreis bestens kannte. Ich hatte mich von dem alten trennen müssen, weil auch diese unter der Fuchtel meines ehemaligen besten Freundes gestanden hatten. Die zwei Jahre mit diesem neuen Freundeskreis waren mit die schönsten meines Lebens. Wir waren frei, hatten viel Spaß zusammen und konnten Dinge miteinander durchziehen, die damals sonst nie möglich gewesen wären. Wir veranstalteten z.B. ein paar größere Events in der Computerszene.
Als das Ende der zehnten Klasse heran trat waren wir uns alle einig, dass wir weiterhin in Kontakt bleiben würden und sich nichts zwischen uns ändern würde. Auch ich war damals dieser Meinung. Warum hätte es auch anders werden sollen. Ich wurde jedoch eines Besseren belehrt und meine Kumpanen damit auch. Die Wege die wir eingeschlagen hatten, waren teilweise einfach zu unterschiedlich. Keiner konnte verstehen, dass mir nur wenig Zeit für Freizeit blieb und damit spaltete sich alles etwas ab. Schließlich verlor sich der Kontakt vollständig.
Dies lag jedoch auch sehr stark an mir, da einfach ein neuer Abschnitt in meinem Leben begonnen hatte. Nichts verband mich mehr mit diesen Leuten, wenn auch die gute Freundschaft, ihr Vertrauen und die Gewissheit, dass sie immer für mich da waren, wenn ich sie gebraucht hatte.
Ich lernte neue Leute kennen. Dies war nie ein Problem für mich gewesen, da ich ein kontaktfreudiger Mensch bin, der sich immer gut anpassen und einfügen kann. Auch die Person, die mir wohl den Weg ins richtige Leben zeigte traf ich mit diesem Male. Es war anders, anders als es sonst immer gewesen war. Es war viel erwachsener - ein anderes Niveau. Als ich mal wieder mit den Freunden des alten Schlags zusammen kam, merkte ich, dass diese einen etwas anderen Lebensstil hatten, als ich ihn mittlerweile lebte. Und genau da liegt das Problem, dass so gut wie keine Interessen mich und die Kumpanen alter Zeit verbindet.
Nun wo ich weiß, wie mein Weg aussehen wird, wenn auch dieses noch nicht klar geschrieben ist, da ist mir auch klar, wo meine wahren neuen Freunde sind, die mich auf diesem Weg voll unterstützen können.

Oft treffe ich Menschen, die wissen nicht, in wen sie ihr Vertrauen stecken sollen. Freundschaft spielt für diese einfach eine zu kleine Rolle, was ich für bedauerlich halte. Die Gewissheit Freunde zu haben, die einem zuhören, für einen da sind und mit denen es durch Dick und Dünn geht, genau diese Erkenntnis fehlt einigen.

Es geht ganz einfach nicht ohne einen mehr oder weniger gut strukturierten Freundeskreis.

Freundschaft schafft Möglichkeiten…

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Entspannung im Endstadium

Entspannung ist einer der Zustände, welche unser Körper durchaus attraktiv findet. Was ich jedoch immer wieder feststellen muss ist, dass zu viel davon einem genauso gut auch schaden kann.

Chill High | © by oll1
Chill High | Foto: oll1

Ein Beispiel dafür ist das nun vergangene Wochenende, an dem ich viel erlebt, aber ebensoviel Entspannung hatte. Für den Moment nach der Ruhephase ist dies noch nicht wirklich klar, man bemerkt die “Überentspannung” erst dann, wenn die nächste eingeleitet werden soll.

Es ist nun ca. 0:15 Uhr und ich weiß genau, dass ich morgen um 6:00 Uhr wieder auf die Beine muss - schlafen kann ich jedoch nicht, weil ich einfach zu ausgeruht bin. Genau da setzt bei mir immer der Punkt ein, an dem ich denke, dass ich was schreiben sollte.

Was ich nun auch tun werde…

Kommentar

Bild feat. Mercedes

Nachdem ich gerade eben den Blog der Kollegen vom Bildblog und anschließend den Beitrag von Stern TV begutachtet hatte, lief es mir kalt den Rücken herunter.

Ich hatte bisweilen immer gedacht, dass Auto Bild ein kompetentes und realitätsbezogenes Maganzin wäre - im Gegensatz zu ihrem Bruder der Bild.

Nun weiß ich und auch hoffentlich ein paar Leser der Bild, dass Mercedes und Bild gerne mal ein bisschen gemeinsam arbeiten - Mercedes liefert eine gute Story, die durch einen Auto Bild Mitarbeiter getestet werden warf und dieser darf die Sache dann exklusiv rausbringen. Das nenne ich einen Deal.

Ich denke es erklärt sich alles von selbst, wenn ihr den TV-Beitrag von SternTV gesehen habt.

Vertraut nur euch selbst…

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Mädchenschrift

Nachdem der Beamte für BWL und Rechnungswesen den Raum betreten hatte, staunte er nicht schlecht, als er die vollgeschriebene Tafel aus dem vorangegangenen VWL-Unterricht erblickte, welche in schönster Schrift, verschiedenen Farben und schlüssig dargestellt war.

Dann wendete er sich an uns:

Beamter: Wem haben Sie denn solch schönes Tafelbild zu verdanken?
Schüler: Herrn B.
oll1: Das wird sich noch ändern, sobald er kein Referendar mehr ist.
Beamter: …aber nicht schlecht. Was fürn Warmduscher!

Klare Sittentrennung also auch im Ramen des Unterrichts - wer den Schülern ein klares und verständliches Tafelbild sondergleichen liefert ist einfach kein richtiger Beamter.

Es lebe kaltes Wasser…

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Beteiligungsaufruf

Bin durch Andreas auf den Trichter gekommen, dass die Iris auf ihrer Seite angeline.ch eine Umfrage bezüglich Weblogs macht.

Da ich diese Idee wirklich sehr gut finde, möchte ich das Ganze durch meinen Blog mit unterstützen und euch, meine Leser, dazu auffordern die Umfrage einfach mal mit zu machen.

Ich werde euch dann auch anschließend, sobald die Ergebnisse bekannt sind, darüber informieren, wie es ausgegangen ist.

Kommentar

Empty inside

Das Gefühl der Leere ist meiner Meinung nach kein sehr schönes. Jedoch ist es eines der Gefühle, welches ich momentan in mir trage.

Empty Inside
Empty Inside | Foto: oll1

Das Foto beschreibt ein bisschen meinen momentanen Gemütszustand. Woran es liegt kann ich nur erraten - wissen tue ich es nicht. Was jedoch kann ich dagegen tun? Ich selber muss die Frage wohl mit dem Wort der Wörter beantworten: “Abwarten!”.
Die Wochen davor war ich erfüllt mit Freude und Elan, mittlerweile breitet sich eine Lustlosigkeit in mir aus - ich habe kein Interesse mehr an irgendwelchen Dingen. Nur wenn dieser Moment des Aufeinandertreffens ansteht, dann kann ich lachen und spühre richtige Freude in mir.

Warten ist durchaus kein Zustand, den jemand auf Dauer haben möchte. Und somit schließe ich mich dem an. Doch machen kann ich nichts, denn alles Weitere liegt nicht in meinen, sondern in anderen Händen.

Abwarten…

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