Wirkende Weihnacht
Ein Weihnachtsmarkt ist nicht immer ein Weihnachtsmarkt, das hat mich der hier in Lüdenscheid ansässige Weihnachtsmarkt
gelehrt.
Meiner Meinung nach reichen ein paar Holzbuden, in denen Nahrungsmittel verkauft werden, einfach nicht. Hier fehlt einfach die Auswahl an Weihnachtlichen Produkten. Einen Glühweinstand, die Grillbude, die Schlittschuhhalle und das wars dann auch eigentlich schon. Schade für eine Stadt, die den Mittelpunkt des Märkischen Kreises darstellen soll und außerdem die Stadt des Lichts genannt wird.
Also entschlossen wir uns für den Weihnachtsmark in Dortmund, den ich ja vor einer Woche schon einmal besucht hatte. Dieses Mal wollte ich mir etwas mehr Zeit nehmen und nochmal Aufnahmen vom riesigen Weihnachtsbaum in der Stadt machen, solange es noch hell ist.
Dormunder Weihnachtsbaum | Foto: oll1
Der Markt ansich, verteilt sich fast auf die ganze Innenstadt - kleine Gassen sind ebenfalls mit Ständen gefüllt und es gibt Auswahl noch und nöcher. Unterhaltung bekommt man ebenfalls an jeder zweiten Ecke geboten, ob in Form einer Bühne oder Straßenmusikern.
Interessant zu beobachten waren die Inkas, die sich normaler Weise immer nur mit der Musik ihrer Kultur beschäftigen, hatten sich weniger sommerlich angezogen und spielten feinste Weihnachtslieder.
Die Stimmung in der Stadt war herrlich adventlich. Betrunkene Glühwein-Schlürfer standen an jedem Stand und sangen Songs von Elvis oder Tina Turner. Gothics klapperten einen Schmuckstand nach dem anderen ab, auf der Suche nach dem riesigsten und auffälligsten Ring, den es zu kaufen gab. Eltern schoben ihre Zwillingskinderwagen durch die engen Gassen und brachten damit jede ältere Dame auf Trapp.
Ich selber gönnte mir lieber ein paar leckere gebrannte Mandeln, machte ein paar Bilder, was bei den Massen an Menschen kaum möglich war, und bestaunte die Vielfalt der an mir vorbeilaufenden Massen.
Auf das der Zauber wirke…









