Archiv des MonatsDezember, 2005

Wirkende Weihnacht

Ein Weihnachtsmarkt ist nicht immer ein Weihnachtsmarkt, das hat mich der hier in Lüdenscheid ansässige Weihnachtsmarkt
gelehrt.

Meiner Meinung nach reichen ein paar Holzbuden, in denen Nahrungsmittel verkauft werden, einfach nicht. Hier fehlt einfach die Auswahl an Weihnachtlichen Produkten. Einen Glühweinstand, die Grillbude, die Schlittschuhhalle und das wars dann auch eigentlich schon. Schade für eine Stadt, die den Mittelpunkt des Märkischen Kreises darstellen soll und außerdem die Stadt des Lichts genannt wird.

Also entschlossen wir uns für den Weihnachtsmark in Dortmund, den ich ja vor einer Woche schon einmal besucht hatte. Dieses Mal wollte ich mir etwas mehr Zeit nehmen und nochmal Aufnahmen vom riesigen Weihnachtsbaum in der Stadt machen, solange es noch hell ist.

Dortmunder Weihnachtsbaum
Dormunder Weihnachtsbaum | Foto: oll1

Der Markt ansich, verteilt sich fast auf die ganze Innenstadt - kleine Gassen sind ebenfalls mit Ständen gefüllt und es gibt Auswahl noch und nöcher. Unterhaltung bekommt man ebenfalls an jeder zweiten Ecke geboten, ob in Form einer Bühne oder Straßenmusikern.
Interessant zu beobachten waren die Inkas, die sich normaler Weise immer nur mit der Musik ihrer Kultur beschäftigen, hatten sich weniger sommerlich angezogen und spielten feinste Weihnachtslieder.

Die Stimmung in der Stadt war herrlich adventlich. Betrunkene Glühwein-Schlürfer standen an jedem Stand und sangen Songs von Elvis oder Tina Turner. Gothics klapperten einen Schmuckstand nach dem anderen ab, auf der Suche nach dem riesigsten und auffälligsten Ring, den es zu kaufen gab. Eltern schoben ihre Zwillingskinderwagen durch die engen Gassen und brachten damit jede ältere Dame auf Trapp.

Ich selber gönnte mir lieber ein paar leckere gebrannte Mandeln, machte ein paar Bilder, was bei den Massen an Menschen kaum möglich war, und bestaunte die Vielfalt der an mir vorbeilaufenden Massen.

Auf das der Zauber wirke…

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Ich selber verwende seit heute den SharpReader RSS Reader, welcher unabhänging von jedem anderen Programm ist und ein kleines PopUp sendet, sobald ein neuer Blog geschrieben wurde. Platz in der Taskleiste verbraucht das Programm auch nicht, da es sich schön im SystemTray niederlässt und von dort aus nicht weiter stört.

Get the Abo…

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Gleiche Welle

Jeder Freitag ist etwas Besonderes. Und dies ist nicht nur so, weil es die Einleitung zum Wochenende ist - sondern weil ich dann jemanden spreche, mit dem es sich lohnt zu sprechen.

Diese Person ist mir mittlerweile nun doch schon bekannt und ich muss sagen, dass sie immer mehr in mein Traumfrau-Profil. Ich weiß selber noch nicht, was ich davon halten soll. Und wie Frauen halt sind, sind Andeutungen und andere Dinge, die einem vielleicht Hinweise geben sollen gut versteckt und deswegen weiß ich so gut wie Nichts.

Die gleiche Wellenlänge ist schon gut festzustellen, zumindest aus meiner Sicht ist sie erkenntlich. Die Einstellung die sie hat finde ich absolut faszinierend und bewundernswert. Was mich immer mehr ärgert ist, dass ich das erst jetzt alles so realisiere und sie erst jetzt so “kennengelernt” habe. Stundenlange Gespräche an Wochenenden stimmen mich zuversichtlich, dass die Kennenlernphase so schnell nicht aufhört und das von ihr auch ein Interesse ausgeht mich besser kennen zu lernen.

Wir machen es uns glaube ich beide nicht einfach. Reden in zweideutigen Sätzen, schicken versteckte Botschaften, sprechen nicht alles ganz aus oder fangen erst gar nicht von einem Thema an. Mein Kopf weiß nicht genau was er denken soll. Er weiß nur, dass er heute Abend auf einer Party ist, auf der Leute sind und er da hofft Ablenkung zu finden.

Wird schon…

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Den Kopf zerbrochen

Vor ein paar Tagen kam ich nach Hause, brachte meinen Laptop runter in mein Büro und machte mich auf den Weg in die Küche um dem leckeren Geruch von Kartoffelsalat zu folgen.

Dort angekommen verging mir jedoch fast wieder der Apettit. Mein Bruder saß mit einem riesigen Pflaster am Tisch und sah nicht wirklich so aus, als wenn er es genießen würde. Blut befand sich in seinen Haaransätzen und aus dem weißen Pflaster drückte sich auch das Blut wieder durch.

Bens Head
Bens Head | Foto: oll1

Als er seine Geschichte erzählte, kam heraus, dass er im Sportunterricht, beim Vorturnen für seine Mitschüler, den Unterschwung zeigen sollte. Dieses war im zweiten Anlauf dann nicht mehr geglückt und er hatte sich zwischen der zweiten und dritten Phase zu nah an die Stange herangezogen und war mit der Stirn frontal gegen die Eisenstange gestoßen.

Das Ergebnis war eine Platzwunde, die mit vier Stichen genäht werden musste. Und einiges an starken Kopfschmerzen. Von dem neuen roten T-Shirt, was er seitdem hat, wollen wir mal gar nicht reden.

Gute Besserung…

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Feierabend!

Die Woche war stressig und auch, meiner Meinung nach, sehr lang. Ein Grund mehr, warum ich gestern schon um ein Uhr erschöpft ins Bett sank und mir einen langen Schlaf gönnte.

Doch auch als ich aufwachte wusste ich, dass ich noch einige Dinge zu erledigen hatte. Das vom Schnee eingestürzte Vordach für unser Kaminholz wartete darauf repariert zu werden und auf unserem Flachdach in sechs Meter Höhe musste eine Eisschicht zertreten werden.

Kaum war ich aus der Kälte wieder im Warmen, so lächelten mich die herausgegangenen Rechnungen an, die die Tage herausgegangen waren und ich entschloss mich diese noch eben in die Buchführung mit aufzunehmen. Anschließend dann noch eben schnell die Umsatzsteuervoranmeldung.

Ich schaute auf meinem Schreibtisch umher und musste dann feststellen, dass ich nix sah. Ein schönes Gefühl, alles erledigt zu haben!

Endlich Feierabend…

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Traurige Mails

Es kann immer mal sein, dass es mich und die Leser trifft, wie in den jetzigen Tagen. Bei mir hat sich nicht etwa der Weihnachtsstress angekündigt, welcher zu bewältigen ist - nein, ich bin momentan einfach vollkommen ausgelastet mit der Buchführung für Xapoc und dem Lernen für die Mathematik-Klausur am Freitag.

Da bleibt dann einfach nicht wirklich viel Zeit um über diverse Dinge nachzudenken, geschweige denn darüber zu berichten.

Paper Stuff
Paper Stuff | Foto: oll1

Sobald alles erledigt wurde und ich die Klausur hinter mir gelassen habe, werde ich mir Zeit suchen um wieder ein paar Dinge los zu werden.

Bis dahin bitte ich um Einsicht und keine weiteren traurigen Mails - es geht halt nicht immer so wie man gerade will.

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Mutierende Menschen

Der gestrige Tage brachte mir einiges an Erkenntnis über die Spezies Mensch. Als ich mich dazu überreden lies, das Spiel zwischen Dortmund und Hannover live mitzuerleben, wusste ich noch nicht, was auf mich zukommen würde.

Das es Menschen geben würde, die Fußball, bzw. den Glauben an einen Verein als eine Religion oder Kultur bezeichnen würden, das hatte ich bis dahin für ein Gerücht gehalten. Als sich ich jedoch mitbekam, wie eines meiner Freunde durch einen waschechten Borussen belehrt würde, dass er kein Fan wäre, weil seine Mutter ihm noch seinen Schal bügeln würde und er noch nie so richtig eines auf die Fresse bekommen hätte - somit konnte er wohl kein Fan sein. Der Borusse nannte diese Art der Fans “Mama-Fotzen”.

Eine sehr interessante Sache war jedoch auch die Mutation meiner eigentlich schon sehr gut bekannten Bekannten Unbekannten. Diese waren ab 12 Uhr nicht mehr wieder zu erkennen. Kaum saßen wir im Zug gen Dortmund wurden Lieder, Kampfrufe und andere Dinge angestimmt, die sich bis Abends um 22 Uhr immer wieder non-stop wiederholen sollten - also bis ich wieder für mich allein war.

Was für Leute im Stadion waren fand ich sehr interessant, von 2 bis 99 Jahren war also so gut wie jede Altersgruppe vertreten. Bestimmte Blocks galten als besonders Stimmungsvoll und wurden daher direkt von uns aufgesucht - Profis auf dem Gebiet befanden sich in unserem Team. Die Stimmung auf der Tribüne mehr als ausgelassen, es wurde gesungen, gehüpft, gelacht und sich mit Alkohol zugeschüttet.
Der Anstoß brachte fast noch mehr Stimmung und so heißten die Fans ihre geliebten Spieler mit Rufen an. Dies wurde jedoch schlagartig geändert, als Hannover das Tor schoss. Von da an war die Stimmung sehr gut gedämpft. Dortmund kam nicht mehr aus sich raus. Und so passierte es, dass in der zweiten Halbzeit noch das zweite Tor für die Gastmannschaft viel.

Westfalenstadion
Westfalenstadion | Foto: oll1

Gut zu beobachten waren die Zustände der einzelnen Fans, die sich damit schlagartig änderten und sie sich anfingen gegenseitig anzumachen, was auch durchaus daran gelegen haben könnte, dass das Spiel an sich vollkommen langweilig für die Dortmunder war - was die Borussen spielten konnte man sich kaum ansehen. Gegen Ende des Spiel sangen die Fans den Spielern noch zu, dass sie ihren Verein niemals allein lassen würden.

Nach dem Abpfiff sah man zu, dass man schnell raus kam um gewährleisten zu können, dass man nicht in eine der wohl noch vielen anstehenden Schlägereien verwickelt werden würde.
Vier Züge später und nach einer sehr unbequemen Zugfahrt kamen wir in der dortmunder Innenstadt an um noch den Weihnachtsmark zu beobachten, welche sich als mindestens so unübersichtlich wie das vorherige Fußballspiel herausstellen sollte. Bekannte und Freunde wurden auf dem Markt getroffen, dann schnell noch der Magen gefüllt und für die Rückfahrt gesorgt.

Gruppenfoto
Gruppenfoto | Foto: oll1

Und dann saßen wir auch schon wieder im Zug gen Heimat und machten nurnoch einen Halt im Brauhaus um alles etwas ausklingen zu lassen.

Die Bilder vom ganzen Tag könnt ihr euch auf img.oll1.com angucken.

Das Niveau, das Niveau…

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Lukeodas

Im Rahmen einer Mathematikpräsentation habe ich mich mit meinem Vortragspartner entschlossen ein virtuelles Unternehmen zu gründen, welches ein neues Produkt auf den Markt einführt.

Lukeodas
Lukeodas » have a walk | Grafik: oll1

Unsere Funktion bei der ganzen Sache ist die Präsentation der wichtigen Zahlen, was das Betriebsoptimum und -minimum angeht, als auch das Gewinnmaximum in Anwesenheit des “Vorstandes” und etwas “Publikum”.

Auf das es gelingen würde…

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Alternative Route

Jeden Tag, wenn ich aus dem Bus heraus bin und den steilen Berg hinauf wandere, muss ich an Essen denken. Dieses Essen ist gar lecker und reichhaltig an Calorin und Fett. Es ist etwas, was ich mir schon lange nicht mehr in der Form gegönnt habe und ich überlege jedes mal, wie es wäre sich jetzt soetwas zu Gemüte zu führen.

Im nächsten Moment erwische ich mich fast dabei, wie ich auf dem Absatz umdrehen will um Richtung des Imbisses zu laufen, aus dem der Geruch von leckeren Pommes Frites mit Mayonaise und Ketchup aus dem Schornstein in meine Nase steigt. Ich halte mich jedoch zurück und bleibe stark.

Dann lieber, wie gestern Abend, in ein schönes Restaurant gehen und zusammen mit ein paar Freunden oder Familienangehörigen irgendein Event feiern. Dort gibt es garantiert auch Pommes Frites, wenn auch ohne Ketchup und Mayonaise, dafür aber mit leckerem Gyros und Tsatsiki.

Good Food
Good Food | Foto: oll1

Das ist einfach besser als jegliche “Spezialitäten” bei etlichen FastFood-Ketten, die dort auch oft “Specials” genannt werden. Man wird satt und hat nicht nach 15 Minuten wieder Hunger. Man sitzt in einem Restaurant der vornehmen Art für sich und muss es nicht mit Trucker und seinem Hund teilen, die sich beide gerade zwei Cheeseburger reinziehen und weiß, dass das Essen frisch und liebevoll zubereitet worden ist und nicht bereits in Kartons abgepackt hinten in der Küche in einem Tiefkühlraum liegt, wo die Mitarbeiter die Teile nurnoch wie ein Puzzle zusammensetzen müssen. Will man jedoch schnell was essen, ist man wieder bei den Ketten-Restaurants - da kommt man einfach nicht drum herum.

Memo an mich:
Versuchen eine Alternativ Route zum Berg zu finden oder noch eben in die Stadt und WikMediNight eine Nasenklemme besorgen. Auf dem Weg in die Stadt Autofenster geschlossen halten und in der Fußgängerzone Imbissbuden weiträumig umgehen.

My head is faster than food…

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Backofen aus?

Der heutige Donnerstag sollte mir und meinen Mitschülerinen die Erkenntnis auf den Weg geben, dass wir in einem Kreislauf leben, in dem wir geben und nehmen. Oft ist eine gewisse Abhängigkeit zu erkennen.

Für gewöhnlich ist es so, dass das Volk von den Beamten abhängig ist. Dies ist durchaus kein feiner Zug, jedoch müssen wir dies wohl oder übel hinnehmen. Der Schock des Beamten als er realisierte, dass er am kommenden Montag von uns habhängig sein würde und wir im Moment nicht gerade gut auf ihn zu sprechen waren, war klar erkenntlich. Ein gewisser Ärger baute sich in ihm auf und es vielen Äußerungen seinerseits, die man vorher noch nie von ihm gehört hatte.

Beamter: Wenn Sie nicht bald den Mund halten, werd ich fuchtig!

In seiner gesamten beamtentechnischen Ausbildung hätte er doch lernen müssen, dass genau soetwas nicht den Effekt hat, den sich der Verfasser dieses Satzes ursprünglich erhofft hatte. Die Schülerschaft sieht in sich die aufsteigende Macht und realisiert, dass der Beamte nun auch weiß, dass der Erfolg seiner Beamtenprüfung nur zur Hälfte in seinen Händen liegt.
Er nahm dies zum Anlass den Unterricht an der Stelle abzubrechen und uns auf die kommende Unterrichtsstunde vorzubereiten, was sicherlich der ursprüngliche Sinn einer solchen Prüfung gewesen ist. Nun wissen wir schon was auf uns zukommt und wie war an bestimmten Stellen zu reagieren und zu antworten haben.

Beamter: Im Grunde genommen bin ich Ihr Moderator.

Eine nette Definition und eine Erkenntnis für mich, dass ein neuer typischer Beamter bald seinen Dienst für den Staat antreten wird. Dieser handelt natürlich nach dem ökonomischen Prinzip, wie es an unserer Schule auch den Schülern gelehrt wird: Das maximale an Erfolg mit möglichst wenig Aufwand. Er stellt sich einfach vorne hin, gibt ein paar Anstöße und hofft, dass die Schülerschaft die richtigen Antworten gibt. Das erinnert mich ein bisschen an Günter Jauch - eine verblüffende Ähnlichkeit, wobei ich sagen muss, dass mir Herr Jauch wesentlich sympatischer ist, als der Beamte, obwohl ich ihn noch nie getroffen habe.

Dann schlussendlich seine Frage, warum wir in seinem Unterricht so unengangiert seien. Wir gaben ihm auf, sich dazu zu Hause Gedanken zu machen und dies dann in schriftlicher Form mitzubringen - wir sind gespannt, ob er seine Hausaufgaben macht.

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