Organisation 

Als Mensch, der in der Freizeit gerne mitorganisiert und plant, bin ich in meinem Umfeld gut bekannt. Sofern ein Event geplant ist, bin ich meistens einer der Leute, die sich aktiv an der Planung und Umsetzung beteiligen. Dies kommt nicht nur daher, dass ich diese Eigenschaft auch für meinen Beruf brauche, es hat auch was damit zu tun, dass ich die Dinge gerne in die eigene Hand nehme um sicher gehen zu können, dass diese auch funktionieren.
Ich gebe zu, dass wenn ich nicht selber am Geschehen beteiligt bin, ich Angst habe, dass das geplante Projekt nicht so aussieht, wie ursprünglich gedacht.

Es gibt jedoch auch Situationen, in denen ich mich bewusst nicht an der Planung eines Events beteilige, weil mir die Menschen, die maßgeblich zum Erfolg dieses Projekts benötigt werden, mir überhaupt nicht vertrauenserweckend erscheinen. Dies hat entweder was damit zu tun, dass bereits Sachen mit diesen als Supporter misslungen sind oder allein schon ihre charakterlichen Eigenschaften auf nichts Gutes schließen lassen.

Denn was man sich immer vor Augen führen muss ist, dass hinterher nicht die Person dafür verantwortlich ist, das etwas nicht geklappt hat, dessen eigentliche Aufgabe eine bestimmte Sache war, sondern das ganze Organisationsteam für einen Misserfolg bluten muss. Und genau das ist, was für mich nicht in Frage kommt. Ich würde mir Vorwürfe machen, mich auf etwas eingelassen zu haben, wenn ich schon vorher gewusst habe, dass es mit dem Team nicht umsetzbar ist.

Oft muss man in dieser Branche etwas egoistisch vorgehen, sonst bleibt man auf der Strecke.

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1 Kommentar »

  1. Julian sagt,

    10. Januar, 2006 @ 15:09

    So denke ich auch. Es wird immer die Ganze Gruppe gesehen. Und wenn man dort dann in eine hineingerät, die dem Gesamtwohl nicht gut tut, kann das ja nichts geben.
    Ich mache manche Dinge auch lieber allein, anstatt mich mit anderen zusammen zu tun, weil man sie allein manchmal besser bewältigen kann.

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