Archiv des Monats Januar 2006

Bewegung 

Es will einfach nichts klappen heute. Mein Laptop will mich nun auch noch ärgern und schiebt derweil einen Ruhigen. Das Öffnen von *psd-Dateien mit 300dpi und auch das Durchführen von Änderungen in dieser Datei, machen dem Gerät nur Spaß, wenn sie mich Unmengen an Zeit kosten.

Move On
Move On | Foto: oll1

Doch eines ist klar: Morgen ist das ganze Equipment wieder voll in Schuss - so läuft das immer. Es ist nur immer für den Moment ärgerlich. Gerade dann, wenn der andere Rechner auch noch seine Tage Probleme hat, mit denen er zu kämpfen hat.

So schnell lasse ich mich nicht unterkriegen - dafür mache ich das zu lange und zu gerne, mit diesen ganzen Problembehandlungen.

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Backup 

In den letzten Tagen häufen sich hier zunehmend die Probleme mit der Hardware. Der Fehler, der sich an meinem Desktop-PC eingeschlichen hat, lässt sich einfach nicht feststellen. Ich habe schon diverse Tests durchgeführt um Unregelmäßigkeiten auf Softwarebasis ausschließen zu können und bin nun zu dem Schluss gekommen, dass es sich definitiv im ein Hardware-Problem handeln muss.

Back-It-Up
Back-It-Up | Foto: oll1

Es ist einfach nicht schön, wenn während der Arbeit einfach der Rechner ausgeht. Dadurch gehen eventuell noch nicht gespeicherte Daten verloren. Bisher kann ich noch nicht von Datenverlust sprechen, ich will es aber auch nicht drauf ankommen lassen und habe mich daher zu einem Backup entschlossen, was mir die volle Sicherheit geben soll.

Ein Gespräch mit meinem Hardwarespezialisten habe ich ebenfalls schon geführt und angekündigt, dass ich meinen Rechner die Tage mal vorbei bringen würde, sofern sich das Problem nicht anderweitig beheben lässt.

Morgen werde ich noch den berühmten Putzlappen und das Saugrohr nehmen und das Innere des Rechners mal wieder vollkommen clean machen, vielleicht ist danach von einer Besserung zu sprechen. Man muss abwarten.

Immer wieder was Neues…

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Reinheit 

Nach einer Nacht mit Menschen, die sich nicht vorgenommen haben dieses Jahr keine Zigarette mehr zu rauchen und mit mir in der Mitte, der es in dieser Diskothek einfach ziemlich warm fand, war ich heute Morgen ziemlich froh dieses hygienisches Gefühl unter der Dusche zu haben. Danach fühlte ich mich einfach wie neu geboren.

Nach den harten Gitarrenklängen gestern Nacht begleitet momentan Laith Al-Deen meinen Tag. Eine reine Stimme für einen reinen Menschen wie mich.

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Fotografie 

Fotografie ist für mich eines der wichtigsten Dinge. Sie hilft mir, wie auch das Designen und Schreiben, mich in meiner Kreativität auszudrücken.

Menschen, die mich kennen und oft was mit mir unternehmen, haben sicherlich schon bemerkt, dass man an der Art, wie ich fotografiere sehen kann, wie es mir zu dem Zeitpunkt gerade geht. Mache ich viele Fotos bin ich durchaus mit positiver Laune unterweges, sind es weniger Bilder ist mit weniger guter Launer zu rechnen.

In der letzten Zeit ist diese Tätigkeit jedoch oft zu kurz gekommen und es war mir daher nicht möglich professionelle Fotos zu machen. Ich hoffe in den kommenden Tagen werde ich etwas mehr Zeit dazu finden.

Near By
Near By | Foto: oll1

Dieses Bild habe ich heute einmal zu Einstimmung, für mich und alle Interessenten, gemacht. Ich bin gespannt, welche Motive sich finden werden. Das obige Objekt bin ich, auch wenn ich normalerweise nicht viel von Eigenportraits halte. Die schönsten Dinge finden sich im eigenen Umfeld und ich muss sagen, dieses mal war ich sehr nah dran!

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Politische Noten 

Heute ein paar nette Gesprächsfetzen mitbekommen. Ein Beamter, der schlechte Noten gibt ist ein Nazi. Das Gleiche gilt für gut gebaute Lehrkräfte, auch wenn diese ganz ordentliche Noten geben.

Ich hab mich gefragt, wie dieser auf eine solche Idee kommt. Ob es was damit zu tun hat, dass die damaligen Nazis auch keinem einen Orden geschenkt haben? Ich möchte eigentlich gar nicht drüber nachdenken.

Laut dieser Theorie ist also jede Lehrkraft ein Rechtsradikaler? Find ich interessant…

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Bist du Deutschland? 

Schon einmal berichtete ich über die nun bereits sehr bekannte Aktion “Du bist Deutschland” und ihre Reaktionen im Volke.

Nun haben sich ein paar schlaue Köpfe zusammengesetzt und einen Test ausgearbeitet, welcher herausfinden soll, ob jeder Einzelne wirklich Deutschland ist. Auch wenn das Ganze nicht wirklich ernst zu nehmen ist, halte ich es für eine gelungene Sache.

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Organisation 

Als Mensch, der in der Freizeit gerne mitorganisiert und plant, bin ich in meinem Umfeld gut bekannt. Sofern ein Event geplant ist, bin ich meistens einer der Leute, die sich aktiv an der Planung und Umsetzung beteiligen. Dies kommt nicht nur daher, dass ich diese Eigenschaft auch für meinen Beruf brauche, es hat auch was damit zu tun, dass ich die Dinge gerne in die eigene Hand nehme um sicher gehen zu können, dass diese auch funktionieren.
Ich gebe zu, dass wenn ich nicht selber am Geschehen beteiligt bin, ich Angst habe, dass das geplante Projekt nicht so aussieht, wie ursprünglich gedacht.

Es gibt jedoch auch Situationen, in denen ich mich bewusst nicht an der Planung eines Events beteilige, weil mir die Menschen, die maßgeblich zum Erfolg dieses Projekts benötigt werden, mir überhaupt nicht vertrauenserweckend erscheinen. Dies hat entweder was damit zu tun, dass bereits Sachen mit diesen als Supporter misslungen sind oder allein schon ihre charakterlichen Eigenschaften auf nichts Gutes schließen lassen.

Denn was man sich immer vor Augen führen muss ist, dass hinterher nicht die Person dafür verantwortlich ist, das etwas nicht geklappt hat, dessen eigentliche Aufgabe eine bestimmte Sache war, sondern das ganze Organisationsteam für einen Misserfolg bluten muss. Und genau das ist, was für mich nicht in Frage kommt. Ich würde mir Vorwürfe machen, mich auf etwas eingelassen zu haben, wenn ich schon vorher gewusst habe, dass es mit dem Team nicht umsetzbar ist.

Oft muss man in dieser Branche etwas egoistisch vorgehen, sonst bleibt man auf der Strecke.

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Neujahrsorakel 

Was genau denkt man, wenn seine eigene Mutter ein Orakel fragt, ob der Sohn dieses Jahr nun endlich mal eine feste Freundin bekommt?

Nun, hätte ich mitbekommen, wie meine Mutter diese Frage gestellt hat, hätte ich nicht schlecht geguckt, weil es mich einfach sehr wundert, wie sehr sie so Etwas beschäftigt. Einerseits ist sie froh, dass ich mich auf die anderen “wesentlichen” Dinge im Leben fixiere und Sachen wie diese vorerst außen vor lasse, andererseits wünscht sie sich scheinbar doch eine feste Partnerin für mich.

Ich denke, dass die Antwort, welche ihr das Orakel auf ihre Frage gab, zufrieden stellend für sie sein kann, denn diese lautete: “Mach dir keine Sorgen”. Was ich jedoch davon halten soll ist durchaus fraglich. Eigentlich schenke ich solchen Vorhersagen keinen Glauben, jedoch bin ich der Meinung, dass man es dieses Jahr vielleicht auf einen Versuch drauf ankommen lassen kann.

Ich warte, mache mich dabei nicht kaputt, vergesse nicht was ich schon habe und erledige meine Aufgaben weiterhin gewissenvoll. Passt dort noch eine Partnerin hinein, die mit meiner Lebensweise einverstanden ist, dann ist es wohl geschaft. Ich bin da offenbar etwas pessimistischer, als die Frau, die mir das Leben schenkte.

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Umgewöhnen 

Der Reiz nachts zu arbeiten ist in unserer Branche durchaus bekannt. Dann wenn alle schlafen muss man sich einfach keine Sorgen über Störungen seitens des Telefons, Email oder anderen Kommunikationsmöglichkeiten machen.

In den letzten zwei Wochen nutze auch ich die nächtliche Stille oft für intensive Arbeit und so war es schwer sich vom einen auf den anderen Tag zeitlich wieder umzustellen. Die Nacht von Sonntag auf Montag daher sehr kurz. Dafür wurde der Nachmittag dann für ein paar Ruhestunden genutzt - nun sitze ich aber wieder hier.

Mit Arbeit anzufangen traut man sich kaum, da klar ist, dass diese einen wieder für ein paar Stunden fesseln würde, bis diese erledigt sei. Deswegen ein paar Einträge, wie sie schon wieder verlangt wurden.

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Kundenservice 

Wir haben Service und Support ganz oben angestellt. Nichts ist wichtiger als ein zufriedener Kunde, der weiß, dass er uns fast jeder Zeit erreichen kann und wir ihm damit auch helfen können. Ob es per Email, Chat, Telefon oder Handy ist - wir bieten alles.

Eine Kundin wollte mit ihren Domains zu uns ziehen und dafür fristgerecht bei ihrem Provider gekündigt. Die Deadline für den Übernahmezeitraum war für den 06.01.06 gesteckt. Da die Kundin nicht Dezember sowohl beim alten als auch beim neuen Provider bezahlen wollte, wies sie mich an, die Domains so spät wie möglich zu übernehmen.

Um der Kundin eine gewisse Sicherheit bieten zu können, stellte ich am 28.12.05 den Antrag auf Übernahme der Domains, welche einen Tag später in unsere Obhut gegeben wurden. Dieser Vorgang hätte sich auch verzögern können, je nachdem wie der alte Provider reagiert.

Die Kundin erhielt ihre Rechnung ab Januar und schrieb mich jedoch gestern an um mich darauf hinzuweisen, dass der alte Provider ihr eine Domain noch für das volle Jahr 2006 berechnet hatte. Dies konnte durchaus nicht sein, allein schon, da eine fristgerechte Kündigung vorlag, welche vom Dienstleister bestätigt worden war.

Ich nahm die Bearbeitung dieses Auftrags für die Kundin in die Hand, musste jedoch feststellen, dass es eigentlich kaum eine Chance gab, einen Verantwortlichen dort zu kontaktieren, der bei dem Problem weiterhelfen konnte.

Als Emailadresse war eine URL genannt, die zum Kundenlogin führte. Ich besorgte mir die Logindaten der Kundin, scheiterte jedoch direkt, weil die Frau gar keine Kundin mehr beim alten Provider mehr war und damit auch keine Möglichkeit mehr hatte sich einzuloggen.

Die Sache mit dem Telefon wollte ich mir eigentlich ersparen um unnötige Kosten zu vermeiden, denn das Unternehmen stellte nur eine Service Hotline zur Verfügung, welche mich also 12 Cent/Min. kosten würde. Ich hatte jedoch keine Wahl und rief an. Nachdem mich ein Anrufbeantworter fast drei Minuten lang darüber aufgeklärt hatte, wo ich gerade anrufe, wie das Unternehmen heiße und was für Dienstleistungen sie anbieten würden, sagte die Stimme ziemlich trocken und schnell noch zu gleich, dass bei Rechnungsfragen eine 0900er Nummer zu kontaktieren sei. Dies wurde wirklich so schnell gesagt, dass ich in den sauren Apfel beißen musste und noch mal anrief um die Nummer mitschreiben zu können.

Nach einer kurzen Überlegungsphase, ob es nicht vielleicht doch eine andere Möglichkeit geben würde, wählte ich die durchgegebene Nummer und legte zehn Sekunden später wieder auf, denn die ach so freundliche Stimme hatte mir mitgeteilt, dass der Anruf nach dem folgenden Piep-Ton 99 Cent/Min. kosten würde. Dies war nun wirklich unzumutbar. Mal davon abgesehen, dass die Kundin lediglich eine Rechnung von 12 Euro korrigiert haben wollte. Der Anruf hätte mich Sicherheit zehn Minuten gedauert, weil die Leute im Call-Center ja eigentlich immer die Ruhe weg haben und meist gelangt man dann noch nicht einmal zu einem Ergebnis. Oft folgen eigentlich nur abschließende Sätze wie: “Dann versuchen Sie es doch mal unter folgender Nummer…” “Da kann ich Ihnen wirklich keine Auskunft geben.” “Da leite ich Sie kurz weiter, kleinen Moment bitte.”

Nun ja. Dafür, dass der Provider ein so großes Unternehmen führt, muss ich sagen ist der Service aus meiner Sicht her ziemlich miserabel. Den Kunden wird ein Hosting angeboten was durch diese überteuerte Supportmöglichkeit immer teurer wird.

Ich sendete einfach eine Email an support@xxxx.de und warte nun ab, ob eine Antwort kommt oder nicht. Davon auszugehen ist jedenfalls nicht, denn ich könnte ja ihrer Meinung nach auch anrufen - deswegen ist meine Mail wahrscheinlich gleich schon im Spamordner gelandet.

Solch eine Vorgehensweise im Servicebereich, einfach super…

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