Archiv des Monats März 2006

Jahr für Jahr 

Das Wetter ein Phänomen,
das kann und will man nicht verstehn’.
Wenn Schnee das Land bedeckt,
hält sich die Sonne oft versteckt.
Glatte Straßen und vereiste Scheiben,
können einen auf den Gipfel treiben.
Zuhause vorm Kamin ist’s warm,
viele Späße machen und viel Schmarn.
Weihnacht und das Wechseljahr,
viel Gefeiert wieder mal.
Schlechte Laune prägt den Tag,
Natur nichts was man sehen mag.
Geht man kurz nur einmal raus,
vergeht die Lust und will ins Haus.

Fängt die Sonne an zu scheinen,
muss der Himmel bald schon weinen.
Blumenduft fehlt in der Luft,
raus geht es nur in Regenkluft.
Zum spazieren fehlt Elan,
keiner Traut dem Wetterplan.
Erst wenn die Tage wieder länger,
hat die Sonne keinen Hänger.
Ihr Aufgang prägt den Tag,
die Natur wie man sie lieben mag.
Die Blumen duften wunderschön,
schnell will man sich versöhn’.
Das Umfeld nimmt man wieder war,
ganz so klar wie letztes Jahr.

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Zeitersparnis 

Jeder kennt das Gefühl, dass er einfach nicht genug Zeit hat um alles erledigen zu können und genau dieses hatte ich heute auch.

Um ein bisschen Zeit einzusparen, schnell den Rasierer mit unter die Dusche genommen und ausnahmsweise mal ohne Spiegel das Gesicht geglättet. Danach fühlte ich mich einfach wohl und spiegelglatt :)

Später jedoch fiel mir auf, dass ich bei meiner blinden Rasur die rechte Kotelette amputiert hatte. Also hatte ich im Endeffekt doch mehr Arbeit mit Allem, als ich das eigentlich gehabt hätte und so musste das erstmal gerichtet werden.

Man sollte doch der Gewohnheit nachgehen!

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Hustkonzert 

Als hätte ich nicht schon genug zu tun, kommt nun noch ein Faktor hinzu, der meiner Laune nicht gerade Auftrieb verspricht. Da habe ich das Schulische hinter mir und dann kommt diese Erkältung im Zusammenhang mit Kopf-, Hals- und Gliederschmerzen. Da dies aber auch noch nicht genug ist, läuft meine Nase ununterbrochen und ich huste mir hier einen zu Recht, dass man fast ein Konzert daraus schneiden könnte.

Einfach nur dämlich, wie das im Moment läuft. :-(

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Warten 

Die Tatsache, dass man nichts machen kann um ein bestimmtes Ziel damit zu erreichen ist eine erdrückende Situation. Herum zu sitzen und einfach nur zu warten ist kein Gefühl das ich gerne habe. Trotzdem ist es gerade mal wieder so weit, ich warte jedoch schon seit Tagen - heute jedoch, ist das Gefühl der Unerträglichkeit am stärksten.

Geht man jedoch davon aus, dass Warten den einzig richtigen Effekt bringen würde, so sollte man auch diszipliniert sein und sich am Riemen reißen, selbst wenn es noch so schwer fällt.

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Relations Equation 

Bei genauer Analyse der Probleme sozialer Kontakte kommt es immer wieder vor, dass gerade über das Internet die Kommunikation im Bereich der Beziehungen doch recht eingeschränkt ist.

In diesem Fall bedient man sich der Mathematik und verwendet Variablen wie “X” und “Y”. Allgemein gilt, dass Y abhängig von X ist, was sich schnell und einfach auch auf die Beziehung, um die es in diesem Falle geht, widerspiegeln lässt.

So sind die Handlungen, die mit Person Y möglich wären, klar abhängig von denen die Person X bereits ausgeführt hat.

Eine Regel, die sich die gesamte Welt mal genauer durch den Kopf gehen lassen sollte. Beziehungen zwischen Menschen lassen sich ganz einfach durch komplexe Mathematik berechnen und in verschiedene Kategorien einteilen.

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Arbeit fein - Glücklich sein! 

Wieder haben mich viele Nachfragen über Messenger und Email erreicht, was denn los sei mit oll1.com. Immer wieder konnte ich die Menschen jedoch beruhigen und Mut zusprechen, denn es steht nicht schlimm um dieses Blog - das wird es nie. Und um dies auch gleich einmal klar zu stellen: blog.oll1.com wird auch keinen Frühjahrsschlaf abhalten. Hier geht es munter weiter, gar keine Frage.

Nach ein paar stressigen Wochen ist nun erst einmal für ein paar Tage Ruhe. Vor ein paar Stunden erst war die Klausur im Fach Wirtschaftsinformatik zu schreiben und anschließend dann ausgiebig Mittagessen. Genau so sollte es laufen und ist es ja dann letztendlich auch.

ILD
ILD | Foto: oll1

Beschäftige ich mich nicht gerade mit der Schule oder privaten Dingen, dann ist es garantiert die Arbeit, die mich voll einnimmt. Es gibt einfach eine Menge zu tun und das ist sowieso immer besser als Stillstand, weil keine Aufträge da sind. Ich bin zufrieden mit der Situation und habe im Hinterkopf, dass es nur noch anderthalb Wochen sind, bis mein schulischer Urlaub anfängt.

Sobald ich da angelangt bin, dann wird es hier spätestens wieder richtig knallig ;)

Bleibt mir also gewogen und schreibt weiter fein Emails, darüber freue ich mich und antworten tue ich garantiert auch!

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Die kleine Gedächtnisstütze 

Viele Dokumentationen habe ich bereits in meinem Leben gesehen. Jedoch fand ich keine so interessant, wie die Dokumentation von Daniel Wolf.

Es handelt sich dabei um eine Analyse in Bezug auf das erfolgreiche Spicken, warum viele Menschen spicken, wie man es am Besten macht, welche Varianten es gibt und was genau man bei diesen verschiedenen Versionen beachten muss.

Wirklich sehr interessant, was es alles gibt. Ich selber halte den “legalen Spicker” für am sinnvollsten, obwohl er dem vorangegangenen Theorien im Film, was die Ausschöpfung der Hirnkapazität betrifft, widerspricht.

Schaut es euch einfach selber an ;)

Dank an Benedict M.

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Zwischen Gut und Böse 

Ein guter Freund von mir, der sich immer sehr stark gegen den Faschismus in unserem Lande ausgesprochen hat und auch durch sein äußerliches Auftreten diese Haltung unterstrich fiel am vergangenen Samstagabend ein paar Russen in die Hände, welche ihn ziemlich durch den Wolf drehten.

Heute erst erfahren, werde ich ihn morgen im Krankenhaus besuchen, weil heute erst seine OP stattfindet, welche sich mit dem Knochen unter seinem Auge beschäftigt, welcher wohl ein paar Schläge zu viel abbekommen hat.

Was ich mich jedoch am meisten frage ist, wie sich seine Einstellung nach diesem Zwischenfall ändern wird. Sich gegen Dinge wie den Nationalsozialismus auszusprechen und dann von Ausländern dafür “bestraft” zu werden ist denke ich schon ein harter Schlag gegen die eigene Haltung.

Von hier aus natürlich gute Genesung, wir kommen dich besuchen!

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In schwindelnden Höhen 

In den letzten Tagen habe ich wieder genug Zeit zum schreiben gefunden und auch meine Kamera wollte heute mal wieder raus.

Nachdem ich erfahren habe, dass ich alleine los muss, hab ich mich dann auf den Weg gemacht um das schöne Wetter auszunutzen. Mein Ziel war die Homert, die ich schon vor knapp zwei Monaten bereits besuchen wollte, das Problem dabei war nur, dass es schon relativ spät war und man absolut nicht sehen konnte.

Frühjahrshorizont
Frühjahrshorizont | Foto: oll1

Der Ausblick heute war jedoch, aufgrund des klaren Himmels, einfach göttlich. Schon auf dem Weg zum Turm waren die Farben des Horizons einfach nur genial. Als ich dann den Turm herauf stapfte und die Tür zum Außenbereich öffnete, wär ich am liebsten direkt wieder nach unten gegangen. Meine Höhenangst war wieder in voller Kraft zurückgekehrt und sie drückte mich an die Außenwand des Turms. Mit großer Mühe brachte ich meine Kamera in Anschlag und machte ein paar Fotos, während ich auf der Aussichtsplattform eine Runde kroch.

Unten wieder angelangt musste ich erst einmal entspannt durchatmen. Ich werde nun aber öfter mal hingehen und Fotos machen. Ich nehme jedoch immer lieber jemanden mit - dann fühle ich mich einfach besser.

Ein Hoch auf die Natur, die mich in den letzten Tagen begeistert und zu dem einen oder anderen Spaziergang überredet hat. Ich hoffe es bleibt so.

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Deep In Me 

Gerade eben habe ich einen Song gehört, den ich in meinem Leben noch nie zuvor gehört habe. Er hat mich sofort berührt und Dinge in sich wieder gespiegelt, die ich in meinem Leben erlebt habe.

Es ist oft so, dass in mir ein kleiner Film vorüber geht, wie der Verlauf meines Lebens war und ich merke an dieser Stelle immer, wie gut ich es doch hatte und noch habe. Oft jedoch ist es auch der Fall, dass in mir ein Science-Fiction-Film abläuft, der das zeigt, was ich gerne erleben würde, wie ich mich gerne fühlen würde.

Momentan bin ich sehr sprachlos, aber ich denke über das Kommende nach und ich habe Lust einen Brief zu schreiben, was ich wohl auch gleich machen werde. Ein schöner Sonntag…

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