Jahr für Jahr 

Das Wetter ein Phänomen,
das kann und will man nicht verstehn’.
Wenn Schnee das Land bedeckt,
hält sich die Sonne oft versteckt.
Glatte Straßen und vereiste Scheiben,
können einen auf den Gipfel treiben.
Zuhause vorm Kamin ist’s warm,
viele Späße machen und viel Schmarn.
Weihnacht und das Wechseljahr,
viel Gefeiert wieder mal.
Schlechte Laune prägt den Tag,
Natur nichts was man sehen mag.
Geht man kurz nur einmal raus,
vergeht die Lust und will ins Haus.

Fängt die Sonne an zu scheinen,
muss der Himmel bald schon weinen.
Blumenduft fehlt in der Luft,
raus geht es nur in Regenkluft.
Zum spazieren fehlt Elan,
keiner Traut dem Wetterplan.
Erst wenn die Tage wieder länger,
hat die Sonne keinen Hänger.
Ihr Aufgang prägt den Tag,
die Natur wie man sie lieben mag.
Die Blumen duften wunderschön,
schnell will man sich versöhn’.
Das Umfeld nimmt man wieder war,
ganz so klar wie letztes Jahr.

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2 Kommentare »

  1. Julian sagt,

    31. März, 2006 @ 11:32

    Klingt echt gut Oll1…Hast wohl mal wieder eine kreative Phase gehabt, in der solche Gedichte dann immer entstehen ;) Aber ruhig weiter so…Da merkt man dann auch, dass du dir meinen Rat der Poesie aus der Mathegleichung wahrgenommen hast ;) :D

  2. RaVeR sagt,

    31. März, 2006 @ 14:12

    Ich spar mir mal die Gedichtsanalyse. Da hab ich echt die Schnauze voll von ;).
    Aber alles in allem schön geschrieben. Obwohl hier gerade die Sonne scheint. :D Aber die letzten Tage hab ich mich schon ein bissl gefühlt, wie du schon beschrieben hast. Das kann ich nicht verhelen.

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