Archiv des MonatsMärz, 2006

Zutrittskontrolle

Das ein Club mit jahrelanger Erfahrung eigentlich dazu im Stande sein sollte einen normalen Arbeitstag zu verrichten, davon geht man doch als zahlender Kunde gerne aus.

Der vergangene Freitag jedoch belehrte mich und ein paar andere Besucher eines besseren. Ein bekannter Szene-Club im schönen Lüdenscheid hatte zusammen mit dem Jahrgang eines Gymnasiums zu einer “Abiturvorfeier” aufgerufen.

Gerne wollte ich mit an diesem Event teilnehmen, war jedoch skeptisch, als dann jedoch sie mich schließlich noch fragte, war gar kein Zögern mehr möglich und ich freute mich bereits auf den Abend.

Als Gäste des höheren Alters trudelten wir gegen 22 Uhr vor dem Club ein und stellten uns in die wartende Reihe. Was jedoch nach ein paar Minuten beobachtet werden konnte war, dass sich die Schlange vor der Tür kein bisschen verkleinerte. Wir blieben jedoch geduldig und warteten weiter. Schließlich bereits bei der inneren Kontrollschleife angekommen und einen Schritt vor dem direkten Zutritt, wurde mich das Voranschreiten versagt und ich musste warten.

Nun stand ich da, alleine, mit einer nicht wirklich gut gelaunten wartenden Meute im Nacken und meine weibliche Begleitung war noch vor mir rein kommen. Sie stand ein paar Meter hinter der Einlasskontrolle und ich ein paar Meter davor. Meine Laune war gedämpft genug.

Schließlich dann das Gespräch der beiden Türsteher, welches meine Laune noch tiefer sinken lies. Der Inhalt dieser Konversation sagte aus, dass die Verzehrkarten ausgegangen seien und keiner einen Schlüssel habe, den sie für die Eröffnung des zweiten Dancefloors benötigten - Einlass war aber nur mit beiden Dingen möglich.

Die Unterhaltungen innerhalb der wartenden Gäste waren jedoch recht erheiternd, was die Lage etwas auflockerte. Relativ unschön war die Warterei jedoch für diverse Angetrunkene, die mit der Enge gar nicht mehr klar kamen und ziemlich schnell weiß ums Gesicht wurden oder sich um ihre Kollegen kümmern mussten, bis sie sich schließlich - nach 60minütiger Anstehzeit - dazu zu entschließen doch lieber wieder an die frische Luft zu gehen.

Ich musste mich, aufgrund der räumlichen Nähe zum Türsteher, regelrecht zügeln einige laute Worte in Bezug auf die doch wirklich geniale Organisation zu verlieren. Ich konnte es mir einfach nicht leisten, weil meine Begleitung drinnen und ich noch draußen wartete. Also galt es den Mund zu halten und einfach abzuwarten.

Nach insgesamt 90 Minuten war es dann soweit - man drückte mir meine Verzehrkarte in die Hand und wünschte mir einen angenehmen Abend. Die nach diesen Sätzen wieder anlaufende gute Laune wurde direkt wieder gestoppt und storniert, als ich an der Garderobe ankam und mir die dort zuständige Angestellte mitteilte, dass kein Platz mehr für meine Jacke war.

Mit einem bösartigen Blick betrat ich also den eigentlichen Club, meine dicke Jacke unter den Arm geklemmt, und hielt Ausschau nach ihr. Endlich gefunden, waren wir beide froh, dass der geplante Abend, nun auch zusammen verlebt werden konnte.

Was ein Abend…

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Wolkenkissen

Oft habe ich bereits von dieser Person berichtet. Das hat auch einfach seinen Grund - sie ist mir unheimlich wichtig. Damals noch recht neu ist es jetzt sehr vertraut und nicht zu ersetzen.

Durch diverse Strapazen und private Probleme konnte ich in den letzten Tagen nicht von mir behaupten gut gelaunt zu sein. Eher im Gegenteil - ich war so nachdenklich wie schon lange nicht mehr. Dies war aber auch darauf zurück zu führen, dass ich eine kurze Phase hatte, wo ich aus dem Bauch heraus gehandelt habe, was es jetzt aufzuholen und zu bereinigen gab.

Sie war jedoch für mich da und hat mir Kraft gegeben und mir Mut zugesprochen. Dafür bin ich dankbar. Für den Einsatz und dafür, dass ich eine solche Person überhaupt kenne.

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Love hurts…

… ist nicht nur ein schon etwas älteres und bekanntes Lied, sondern auch die blanke Realität. Es ist nicht immer alles so schön, wie es in den Medien oder sonst wo erzählt wird.

Zu verletzen fällt keinem leicht, so auch mir nicht, wo ich in diesen Tag mit einem wirklich flauen Gefühl starten musste. Immer wenn ich vor einer harten “Prüfung” stehe, meldet sich mein Magen um mich auch auf jeden Fall daran zu erinnern.

Ich wusste, an diesem Tag musst du jemandem weh tun, den du eigentlich magst und auch noch danach mögen wirst, mit dem Unterschied, dass diese Person dann wohl erstmal gar nichts von mir wissen will. Nur ist es so, dass ich einfach nicht derjenige bin, der noch Wochen lang versucht was aus der ganzen Situation heraus zu holen und zu hoffen, dass es doch noch besser wird.

Verwunderlich, dass dieses mal ich derjenige war, der weh tun musste, aber ich konnte mich endlich mal wieder an meine alten Zeiten erinnern, wo ich so etwas das eine oder andere Mal machen musste. Ich wusste aber auch wieder, dass es durchaus kein schönes Gefühl gewesen war und auch immer noch nicht zu werden schien.

Beziehungen zwischen Menschen sind einfach eine Studie für sich. Leider wohl ein Studiengang der es ziemlich in sich hat und auf dem man viel investieren und einstecken muss. Was jedoch am schlimmsten sein wird ist, dass dieses Studium wahrscheinlich nie zuende geht.

Das Leben ist nun mal kein Vergnügen - zumindest die meiste Zeit nicht…

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Nix geht…

Aufmerksamen Lesern wird sicher aufgefallen sein, dass der Blog die Tage nicht immer zu erreichen war. Das ist darauf zurück zu führen, dass ich es mit einem Softwareupdate versucht habe, weil der RSS-Feed nicht mehr funktioniert hat und einige Leser so nicht immer mitbekommen haben, wenn hier was neues zu finden war.

Ich habe mich nun aber, aufgrund vieler Probleme, gegen das Update entschieden und habe anstattdessen den RSS-Feed repariert.

Ich bitte für die kurzen Aussetzer um Entschuldigung!

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Nun aber fair!

Eine Klausur, die ausschließlich den, im Unterricht besprochenen, Stoff abfragt, hatten wir bei diesem Beamten bisher nicht. Deshalb war das Erstaunen heute wirklich groß, als wir uns die Klausur vornahmen und keine Unklarheiten auftraten.

Sollte es nun so sein, dass in der Richtung eine Besserung bei dem Staatsangestellten zu verbuchen ist, dann bin ich guter Dinge das Fach auch - wie ursprünglich geplant - mit ins Abitur zu nehmen.

Es wird natürlich weiterhin fleißig berichtet :)

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Jugend informiert

Ende des letzten Jahres hatte ich ihn angekündigt - heute geht er fast schon seinen eigenen Weg. Seine Seite noch im Aufbau, aber im bloggen ist er auch schon kein Anfänger mehr.

Kürzlich dann eine Reportage mit der Überschrift Blogging – der neue Stern am Internet Himmel in der auch ich als erfahrenes Schreiberlein zu befragt und einbezogen wurde.

Weiter so :)

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5000

Eines muss ich noch sagen. Gerade eine Email bekommen in der stand:

Anzahl Treffer seit 26.08.2005: 5000

Und das gerade heute - das ist doch einfach nur nett :)
Und weil das so nett ist, werde ich mir darauf gleich ein schönes Glas ApfelWeinschorle gönnen.

Danke an alle Leser!

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Ski heil!

Genau so grüßt man sich auf der Piste, das habe auch ich mitbekommen, obwohl ich eigentlich ziemlich stark damit beschäftigt war, mich selber auf den Brettern zu halten.

Seit Sonntag früh bin ich wieder im Lande und bin froh nun endlich Zeit zu finden um auch euch hier einmal wieder etwas frisches zum lesen zu geben. Es ist jedoch klar, dass in einer Woche, die man nicht erreichbar ist, ziemlich viel Arbeit anfällt.

White Hell
White Hell | Foto: oll1

Bei mir waren es beispielsweise 656 Emails, die sich schließlich Sonntagmorgen bei mir im Postfach befanden. Nachdem ich aussortiert hatte, blieben immer noch 83 Mails zurück, die es zu bearbeiten und zu beantworten galt.

Das Bild soll ein Vorgeschmack auf meine Zusammenfassung der Reise sein, welche in den nächsten Tagen folgen wird. Ich möchte mir dafür jedoch genug Zeit nehmen, deswegen findet ihr Diese an dieser Stelle noch nicht online.

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