Archiv des Monats April 2006

Dreaming Of You 

Es ist mittlerweile allgemein bekannt, dass oll1.com ein hohes Niveau erreicht hat - nicht nur was niedergeschriebenen Wahrheiten betrifft, sondern auch was die Leserschaft anbetrifft.

Just Think About It
Just Think About It | Screenshot: oll1

An Popularität zugenommen hat das Weblog besonders bei den Frauen und tut dies auch weiterhin zunehmend. Dank einer Aktion von Dominik hat sich nun auch das erste virtuelle Girl gedanklich mit oll1.com beschäftig. Täglich von 14.00 bis 14.59 Uhr gehören ihre Gedanken ausschließlich diesen Seiten hier.

Es geht voran!

Kommentar

Verkündung 

Viele schräge Dinge habe ich gesehen und erlebt und der heutige Tag hat mir bewiesen, dass damit sobald auch nicht Schluss sein wird.

In der Pausenhalle einen kopierten Brief zu lesen, in dem ein weibliches Geschöpf all ihre Gefühle gesteckt um dem Adressaten klar zu machen, was sie für ihn empfindet, erschreckte mich erst einmal vollkommen. Wer, um alles in der Welt, konnte so rücksichtslos sein und dies der ganzen Schule verkünden.

Als einer der Ersten, die die Zeilen gelesen hatte, behielt ich den Zettel im Auge um vielleicht erspähen zu können, wenn die betreffende Person das Schriftstück entdeckt und von der Wand reißt. Leider jedoch ohne Erfolg. Ich musste leider auch feststellen, dass der Brief als wir in die zweite Pause gingen, nicht mehr vorzufinden war, was mich ein bisschen verärgerte - ich war schließlich immer noch nicht schlauer als vorher, was die Person anging, die den Brief geschrieben hatte.

Der ehrenwerte Dennis, der dieses Brief offenbar der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt hatte, war wenigstens so fair gewesen und den Namen des Absenders nicht mitkopiert. Wenigstens das war fair - muss ich ihm lassen.

Ich jedoch muss sagen, dass ich eine solche Aktion in keinster Weise verstehen kann. Ihre Worte waren durchaus ehrlich und gut gewählt - die diversen Übertreibungen, die ihre Träume und ihre Hingezogenheit zu ihm betragen hätte sie eventuell weglassen können - was jedoch kein Grund war all Dies zur Schau zu stellen. Selbst wenn sie eine Person ist, die der genannte Dennis nicht leiden kann oder der nicht seinem Kaliber entspricht, ist die Würde des Menschen weiterhin unantastbar.

Sie wird hoffentlich daraus lernen.

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Nightworks 

Nächte, die eigentlich dafür da sind um sich zu erholen stellen sich für mich in letzter Zeit eher als Zeitraum des Brainstormings dar.

Sobald ich im Bett liege wird der Terminplan aufgestellt, die To-Do-Liste vervollständigt und jeweilige Dauer abgeschätzt. Diverse andere Dinge kommen außerdem mit hinzu und machen den Kopf auch nicht gerade freier.

Mir bleibt an dieser Stelle dann nichts anderes übrig als den Laptop erneut anzuwerden, die Musik zu starten, diverse Arbeiten zu erledigen und meine Gedanken in einen Blog wie diesen hier niederzuschreiben.

In knapp sechs Stunden ruft die Arbeit und ich arbeite eigentlich jetzt schon wieder, weil das Kopfkissen mich einfach noch nicht bei sich haben will. Eine komische Sache. Ich hoffe die nächsten Nächte wird es besser.

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Opposite 

Erst gestern hatte ich von reinigungsfreundlichen Werkzeugen berichtet. Was viele vielleicht als Spaß aufgefasst haben, stellte sich gestern und heute als echtes Problem dar.

Eigentlich mag ich den alljährlichen Raclette- und Fondueabend, doch nachdem gestern der Magen gefüllt und die Getränke leer waren, da hieß es dann sauber machen. Da auch ich ein Raclettegerät und ein Fondue zur Verfügung gestellt hatte, galt es diese beiden auch sauber wieder mit nach Hause zu nehmen.

Burned Cheese
Burned Cheese | Foto: oll1

Nach einer Stunde schrubben und Kratzen habe ich dann alles erst einmal provisorisch eingepackt und mit nach Hause genommen. Daheim dann ein paar Teile zum einweichen in Wasser gelegt und heute morgen wieder angefangen alles abzuschrubben. Wieder eine gute Stunde ging dabei drauf.

Als ich mir dann vor ein paar Minuten die abgewaschenen Dinge erneut ansah, musste ich feststellen, dass dort immer noch ein paar Stellen waren, die einfach unzulässig wirkten. Also noch mal ran.

Ich bin für die Erfindung des Laserraclettes…

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Reinigungsfreundlich 

Während des Festtagessens bei Fisch und Gemüse drüber nachgedacht wie man die Kaninchen unter dem Gartenhaus vertreiben könnte und zum Schluss gekommen, dass ein Laserschwert wohl die beste Variante wäre, da man dieses hinterher einfach nicht mehr reinigen müsste.

Wunder der Technik ;)

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Schrottkauf Automobile 

Nach meinem Besuch in der Lüdenscheider Stadt fand ich an meinem Auto die Visitenkarte eines skurrilen Autoverkäufers.

Schrottkauf Automobile
Die Karte | Foto: oll1

Erstmal war daran nichts auffällig, schließlich jedoch viel mir daran etwas auf.

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Haare auf der Zunge 

In den vergangenen Nächten schlief ich wie eine Eins. Sehr lang und ohne zwischendrin einmal aufzuwachen. Jedoch immer, wenn ich mich dazu entschloss aufzustehen und in den Tag zu begeben, da merkte ich, dass ich mich fühlte, als hätte ich die ganze Nacht durchgezecht und letztendlich nur zwei Stunden Schlaf bekommen.

Face Of Time
Face Of Time | Foto&Design by oll1

Meine Augen leicht angeschwollen, der Hals trocken, die Zunge pelzig und im Allgemeinen alles irgendwie träge. Klar festzustellen war, dass ich die letzten Nächte geschnarcht haben musste wie ein Stier - nur so war der trockene Hals zu erklären - und da ich für gewöhnlich gar nicht schnarche, was durch mehrere Menschen bereits bestätigt wurde, lies sich dies also klar feststellen.

Stellt sich nur die Frage, was genau los ist. Bekommt dem Körper kein Schlaf mehr, der länger als sechs Stunden andauert? Da hat man einmal etwas Urlaub und soll nicht ausschlafen können? Banal…

Memo an mich:
Neue Schlaftaktik verwenden - um 02:00 Uhr ins Bett und um 08:00 Uhr wieder raus. So kommen wir nicht ins Ungewohnte.

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Beschaffungsmaßnahme 

Immer wenn die Tage länger werden, dann steht auch bald Ostern vor der Tür - so auch dieses Jahr wieder - wer hätte das gedacht.

Heute dann der verdiente Start in zwei Wochen Schulfrei. Für einige geht es in den Urlaub, andere relaxen zu Hause, andere Lernen oder gehen Arbeiten, nur einer der hat anderes zu tun.
Und dabei handelt es sich natürlich, wie sollte es anders sein, um einen staatlichen Angestellten, welcher es während seines Urlaubs richtig Brennen lies. Er machte uns klar, dass man den Klassenraum auch schnell zum gerade benötigten Softwareladen umfunktionieren kann. Mit einer unauffälligen Frage startete er sein Verhandlungsgespräch mit dem unsrigen Großmarkt.

Beamter: Womit brenne ich am besten DVDs?

Nachdem sich alle wieder gefangen hatten, antwortete der Erste mit einem Softwarevorschlag. Ich hielt dies für eine durchaus vernünftige Antwort, meine Antwort wäre sicher etwas wie “mit einem DVD-Recorder” gewesen.
Wir setzten unsere Arbeiten an den Aufgaben fort, die er uns gegeben hatte und er stapfte weiter durch den Raum. Keine 40 Sekunden vergingen da waren erneut Laute aus seinem Mund zu vernehmen.

Beamter: Und wo bekomme ich das Programm am besten her?

Der vorherige Informant schmunzelte leicht, sagte jedoch nichts. Schließlich setzte er einen ahnungslosen Gesichtsausdruck auf.

Beamter: Haben Sie das zufällig auch?

Eine Bestätigung seitens des Schülers war zu vernehmen. Der Beamte setzte seinen Schritt durch über den Großmarkt fort. Während seiner schleichenden Bewegungen war in seinem Gesicht klar zu erkennen, dass sein Gehirn arbeitete - und zwar auf Hochtouren.

Beamter: Und wie groß ist dieses Programm?

Nachdem sein Informant diese Frage mit “20MB” beantwortet hatte, schoss es aus dem Beamten wie aus der Pistole geschossen aus dem Mund.

Beamter: Haben Sie das dabei?

Ein Nicken war zu erkennen und der Staatsdiener bewegte sich, fast zeitlich mit dieser Geste, schnellen Schrittes Richtung Pult. Seine Euphorie war gar nicht zu übersehen. Wie ein General, der siegreich aus einer Schlacht gezogen war.

Beamter: Moment, ich hole meinen USB-Stick!

Gesagt, getan. Auf bald stand er vor seinem neuen Softwarelieferanten und streckte ihm die Hand mit dem USB-Stick entgegen. Schnell war das Programm überspielt und der Beamte zog mit einem glorreichen Grinsen davon.

Eine neue Art der Beschaffungsmaßnahme - frohe Ostern allen Lesern!

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Geld zurück 

Das Fernsehen übermittelt dem Zuschauer angeblich immer nur die Wahrheit.

Als mir gerade die Werbung einer Fitness-Joguhrt betrachten durfte, welche versprach, dass wenn man sich nach 14 Tagen Konsum nicht besser fühlen würde, sein Geld zurückbekommen würde.

Da stellt sich für mich die Frage, warum dann nicht jeder nach den zwei Wochen sein Geld zurückfordert und sich am Besten direkt eine neue Palette mitzunehmen, die man dann ebenfalls anschließend zurückgibt. Die Strategie dieser Werbeaktion steht wohl klar im Zusammenhang mit dem menschlichen Denken in Anbetracht der Angst vor Peinlichkeiten.
Das bedeutet also, dass die Aktion nur deswegen in die Welt gerufen wurde, weil psychische Tests bewiesen haben, dass der Prozentsatz der Menschen, die diese Option des “Geld zurück” ausnutzen, so gering ist, dass es sich in jedem Falle lohnt diese zu starten.

Betrachtet man nun den bisher angefallenen Zeitraum, in der dieser Spot im TV läuft, so kann man davon ausgehen, dass die Rechnung der Psychologen voll aufgegangen ist.

Da soll noch mal einer sagen, dass man beim Fernsehen nicht nachdenken muss. :D

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Volljährig 

Immer wieder erlebe ich es, dass sich Menschen verändern, wenn sie das achtzehnte Lebensjahre erreicht haben. Oft ist dann festzustellen, dass sie dann zwanghaft Dinge tun müssen, die sie bis zu diesem Zeitpunkt nicht durften.

Nie durfte sie sich piercen lassen, jetzt sollte es so sein. In die Zunge sollte das Metall, lange vorher war das geplant. Allen wurde es erzählt, damit auch bloß genug Menschen über den überaus großen Mut bescheid wussten.
Dann am entsprechenden Tag dann zu hören, dass es bei einer Freundin damals zu einer geschwollen Zunge geführt hatte, lies sie erstmal tief durchatmen. Doch einen Rückzieher machen konnte sie nun nicht mehr, alle wussten von ihrem Mut. Was also tun? Genau, einfach eine weniger gefährliche Stelle suchen - rein in die Nase damit.

Was du heute noch nicht darfst, mach morgen. Eine völlig falsche Einstellung, wie ich finde.

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