Archiv des MonatsMai, 2006

Hyperprofessionell ist…

… ein 45 minütiges Referat, welches insgesamt 100 Folien beinhaltet.

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Hairstyledress zu Peinlichkeit

Immer werde ich behandelt wie ein 21jähriger - nie gab es große Probleme. Im Schwimmbad musste ich damals schon meinen Ausweis zeigen damit mir die nette Dame an der Kasse glaubte, dass ich noch minderjährig war und noch eine Karte für Jugendliche bekomme.
Vor kurzem dann das Unfassbare. Augrund von Zeitersparnissen kein aufwendiges Hairstyling durchgeführt und zum Schutz gegen die Sonne ein Baseballcap aufgesetzt. Nur noch schnell den Lottoschein für die Oma abgeben um dann von der Zuständigen dort die Frage zu hören, ob ich denn schon volljährig sei? Ich wollte mich schon fast wegen dieser Unverschämtheit Lappalie aufregen, als ich mich dann doch für:

Das ist aber freundlich von Ihnen - das höre ich mittlerweile auch gerne in meinem Alter.

Ich weiß bescheid, ich bin gut im schneller jünger aussehen - Bin da wohl recht flexibel, aber ich bin doch lieber alt als jung.

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Vorgehenstrend zeigt neue Formen

In den ersten Mai hinein zu tanzen ist etwas, dass von vielen Jahr für Jahr praktiziert wird. Egal ob dieser Tanz nun unter dem Maibaum oder der drehenden Discokugel stattfindet, es sollte auf jeden Fall immer eine Menge gute Laune mitgebracht werden.

Wird dieser Abend jedoch durch ganz neue Trends geprägt, die einem eigentlich überhaupt nicht in das Konzept passen, dann verliert man schnell die Lust, wenn man nicht mit den richtigen Leuten unterwegs ist.
Kommt man beispielsweise erst um halb elf an der Diskothek an und stellt fest, dass dessen Parkplatz mehr als zu voll ist, dann muss man warten bis einer frei wird oder auf die Suche nach einer Alternative gehen.

Ist dies nach einer Dreiviertelstunde endlich geschafft, hat sich die Schlange vor dem großen Event knapp 200m lang bis auf die Straße ausgeweitet und man stellt sich, als brav erzogener Mensch, hinten an und wartet aufs Vorankommen.
Ist nach einer Stunde gerade mal die Hälfte dieser Strecke geschafft, zweifelt man daran, ob man zu dem Act, den man eigentlich bewundern wollte, rechtzeitig drin sein würde und sich auch der hohe Eintritt dann lohnt.

Kurzer Hand wird dann umdisponiert - das Auto, welches auf dem mühsam erkämpften Parkplatz steht, wird wieder aufgesucht und in die nächste Stadt gebracht, wo es jedoch Platz in einem Parkhaus der Diskothek findet. Die grinsenden Gesichter freuen sich über die Ankunft an der Location und erste Witze über das nun vorher erlebte wird gemacht.
Das Lachen vergeht jedoch allen, als auch eine Warteschlange vor dieser Disco vorgefunden wird - mit dem Unterschied, dass dort ein Einlassstopp aktiv ist, weil alles voll ist.

Dieses Mal wird nicht lange gefackelt und als nächstes Reiseziel die Filiale einer Fast-Food-Kette bestimmt, welche sich in unserem Heimatort befinden sollte. Rein ins Auto, kurz über die 1,50 Euro Parkgebühren ärgern und ab Richtung Heimat.
Mit Müh und Not noch einen Parkplatz vor dem hiesigen Restaurant bekommen und gleich reingestürmt. Doch was war dort zu entdecken? Ebenfalls eine Warteschlange - es musste einfach unser Glückstag sein. Wie konnte so spät noch so viel los sein?

Angestellt und aufgrund der Tatsache, dass der Hunger uns nun leitete, bis zum bitteren Ende durchgezogen um unseren Hunger mit leckerem Essen und ich zusätzlich mein Gewissen mit einer neuen Handynummer befriedigen zu können.

Memo an mich:
Warten ist etwas, dass ich gar nicht mag, dennoch wird es Zeit, dass ich mich auch diesem Modetrend anpasse - das scheint unausweichlich. Nächstes Jahr zum ersten Mai zu Hause bleiben und maximal eine eigene Party schmeißen.
Die Handynummer nicht vergessen und da die Tage mal melden, wenn nichts von der anderen Seite kommt.

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