One Night Stand 

Warum ich gerade über dieses Thema schreibe fragt ihr euch jetzt. Auch ich selber habe ein paar Stunden darüber gerätselt, warum dies ein interessanter Text werden könnte. Ich bin der Auffassung, dass sich fast jeder, der sich in einem gewissen alter befindet, bereits einen One Night Stand durchlebt oder auch nur miterlebt hat.

Wieso hat man einen One Night Stand?
Ich denke, dass diese Form der Handlung der Fluchtweg aus einem innerlichen Problemfall ist. Oft beschäftigt einen etwas, wenn man einen One Night Stand hat - man hat Probleme, Sorgen oder derartiges. Man sucht sich daher eine Person aus, der man nah sein kann und mit der man intim werden kann, da es mit dem Menschen, der einem lieber wäre, zurzeit leider nicht möglich ist.

Was macht einen ONS aus und welcher Grenze fällt ein Ausrutscher in diese Kategorie?
Ein One Night Stand ist nicht genau definierbar. Es ist abhängig von der Lebensform und dem Charakter jedes Einzelnen. Meistens bereut man die Nacht nach ein paar Stunden und deshalb muss man nicht wirklich intim werden um einen ONS zu durchleben. Alles, was man normalerweise nur mit seinem vertrauten Liebespartner nach langer Zusammenhörigkeit macht und dies für eine Nacht auch mit einer relativ fremden Person erlebt, ist bereits eine Art One Night Stand. Küssen, Streicheln, etc. - dies sind Handlungen die eigentlich nicht von jeder x-beliebigen Person vorgenommen werden dürfen.

Ist ein One Night Stand schlimm?
Ich möchte fast meinen, dass dem so ist. Alle ONS, von denen ich etwas mitbekommen habe, hatten mehr nicht so gute Nebeneffekte. Vielleicht verletzt man damit einen Freund, der genau deine nächtliche Bekanntschaft zu tiefst vergöttert hat oder man ist nicht einmal Single und die Freundin reagiert auf diese Botschaft nicht so, wie man es sich ursprünglich erhofft hatte. Es gibt noch etliche andere Probleme, die dadurch entstehen können. Das Merkwürdige an der ganzen Sache ist, dass man bis vor dem One Night Stand genau weiß, was für folgen eine solche Handlung haben könnte. Sobald man sich jedoch näher kommt, werden die Gedanken daran immer blasser, bis sie dann erst einmal vollständig weg sind. Erst dann, wenn eh schon alles zu spät ist, dann merkt man wieder, was man eigentlich angestellt hat. Sollte es einem während der Nacht noch wieder einfallen, so wird man sich garantiert einreden, dass das schon okay war, so wie man es gemacht hat - was sollte man auch anderes tun? Wer würde an der Stelle freiwillig abbrechen und die halb nackte Person aufgrund von persönlichen Ego-Problemen kurzerhand rausschmeißen wollen? Das würde der Person nicht imponieren und diese könnte anderen von ihren Gewissensbissen berichten.

Mein Fazit:
Man kann nicht sagen, ob ein One Night Stand eine gute oder schlechte Sache ist. Wie ich schon sagte, hängt dies von den Personen und der Situation ab. Für mich selber ist festzustellen, dass ich keiner bin, der sich für eine Nacht jemandem offenbart, den er nicht gut genug kennt. Intime Dinge sollten auch intim bleiben und dazu bedarf es einer sehr Vertrauten Person, wie der festen Freundin oder der Verlobten. Ich selber setzte auf eine feste Bindung zu einem Weibchen, auf die sich auch im Zweifel warten lässt.
Macht was ihr denkt, aber werdet euch über die anstehenden Konsequenzen klar.

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1 Kommentar »

  1. oll1 sagt,

    27. Juli, 2006 @ 0:30

    Ein bereits bekannter Text vom 12.04.2005.
    Nun hier um diesen zu archivieren.

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