Archiv des Monats Oktober 2006

Auf dem Weg nach draußen 

Ich scheine noch weiser zu werden, als ich das eh schon bin. Darauf lässt zumindest mein schmerzender Weisheitszahn schließen. Würde er mich sonst so penetrieren.

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Erinnerungseintrag #1 

Gestern war ein schöner Tag. Ich mag viel Regen und am Straßenrand stehen. Teuer war es auch - und das wars noch nicht mal.

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FortNachbildungsmaßnahmen 

Man nehme ein zehn Blatt Papier und versuche fehlerfrei einen Brief per Hand aufzusetzen. Eine Serife zu viel oder eine unmögliche Blocktextformatierung, ließen mich Opfer der digitalen Möglichkeiten nach dem zehnten Versuch vorerst das Handtuch werfen.

Nun befindet sich ein neuer Punkt in meiner ToDo-List - “Handkoordinationsperfektionstraining”. Und das täglich.

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Blutfluss 

Ich bin so leicht - leichter als heute morgen. Oder auch nicht? Genau 530g Blut haben sie mir abgenommen. Einen halben Liter. Hilft der beim Kampf gegen die Pfunde? Das anschließende Stärkungsessen hat sicherlich nicht dazu beigetragen.

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Lässig mit dem Arm auf dem Tresen 

Vergleicht man diverse Dienstleister, so wird man schnell feststellen, dass all solche, die sich im Business der Gastronomie befinden, dem Kunden mit am nähesten sind. Hierbei ist also darauf zu achten, eine korrekte und passende Ausdrucksweise gegenüber dem Gast an den Tag zu legen und sich letztendlich durch einen schnellen und vorallem guten Service abzuheben.

Wird man jedoch von der Wirtin beim Hereinkommen direkt mit großen Augen betrachtet, so kann man fast davon ausgehen, dass es verspricht turbulent zu werden. Die von mir getätigte Reservierung der Kegelbahn für zehn Personen wurde letztendlich durch weitere sechs Personen leicht angehoben, war aber bisher noch nie ein Problem in diesem Lokal gewesen.

Die Dame des Hauses jedoch versuchte mir eine Szene zu machen, welche - das dachte sie - ich so schnell nicht vergessen sollte. Die Unterbringung der angetretenen Personen sei absolut nicht möglich und entspräche nicht der Absprache. Höflich entschuldigte ich mich dafür, dass wir so zahlreich in ihrem Lokal erschienen waren und wollte fast damit drohen, dass wir auch garantiert nicht zu viel bestellen würden, um den Umsatz auch nicht über das gesetzte Limit zu bringen, als die Wirtin mir plötzlich klar machen wollte, dass es nur ginge, wenn wir zwei Kegelbahnen nehmen würden.

Kurz, das muss ich zugeben, kochte die Wut in mir auf und ich schien die Beherrschung zu verlieren, doch dann vielen mir die anderen ein, welche nur darauf warteten, dass ich meine Verhandlungskünste einsetzte. Ich erinnerte sie also daran, dass wir nun bereits das zwanzigste Mal mit über zehn Personen hier gewesen wären und bisher noch nie ein Problem aufgetaucht sei. Erbost und rachsüchtig starrte sie mich für kurze Zeit an.

Ihr Blick in die Runde zauberte ihr ein hämisches Lächeln auf die Lippen und so fragte sie nach unseren Turnschuhen. Ich entgegnete recht plumb und unfreundlich - ich war bereits im Begriff das Lokal zu verlassen. Was dachte sie sich nur dabei uns nach so vielen Besuchen eine solche Szene zu machen?

Ich erhob meinen Arm vom Tresen, auf dem ich lässig gelehnt hatte um meinen Anhängern zu verkünden, dass dieses Lokals uns für den Abend keine Herberge bieten würde, als sie sich plötzlich doch dazu entschloss uns eine Bahn zu überlassen.

Unten angekommen fanden wir - wie es immer gewesen war - Tische vor, an denen noch einmal fünf weitere Personen hätten Platz nehmen können und absofort war kein Problem mehr festzustellen.

Gerne, so muss ich jedoch sagen, möchte ich beim nächsten mal auf diese Lokalität verzichten und mich darum bemühen ein vergleichbares Objekt zu finden. Der Abend war lustig und angenehm, jedoch lasse ich mir den Start ins Wochenende ungern von einer schlecht gelaunten Wirtin vermiesen, welche vielleicht einfach zu viel von ihren Gammelfleischreserven verdrücken musste.

Gastronomie hängt direkt mit Sympathie zusammen - lediglich in diesem Restaurant ist dies vergessen worden.

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Out of control 

Mich gerade dabei erwischt, wie ich erneut Klamotten auf meinem zweiten Schreibtisch zwischengelagert habe. Vor ein paar Tagen noch drüber gesprochen und mir heute wieder in Gedanken zurückgerufen, dass sowas nicht mehr vorkommen sollte.

So ist das, wenn Madame ein paar Tage mal nicht vorbei schaut - da fehlt letztendlich der Ehrgeiz.

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Mittagsschlaf 

Aufgrund eines Premiumupdates ist das Weblog morgen für ein paar Stunden nicht mehr verfügbar. Xapoc führt ein Update an der Serverumgebung durch, was eine kleine Downtime erfordert.

Danach sind wir wieder da - noch schneller, noch besser.

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Gleichzeitig krank 

Ein Mann erledigt all seine, ihm aufgetragenen, Aufgaben vollständig und gewissenvoll. Gegenüber steht ihm die Frau, welche laut der Forschung multitaskfähig ist. Selber würde ich einfach einmal die Theorie aufstellen, dass diese Fähigkeit mehrere Dinge gleichzeitig zu tun auf eine allgemeine Schizophrenie bei Frauen zurückzuführen ist.

Ich jedenfalls finde Fernseher und Stereoanlage gleichzeitig krank - es muss sich also doch um eine Krankheit handeln.

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Guten Morgen Natur 

Habe heute das Gartenhaus geöffnet und bin gleich von einer Harke mit einem Schlag ins Gesicht begrüßt worden.

Da freut man sich doch auf Gartenarbeit! Ich werde zurückschlagen - ich zünde den Schuppen irgendwann an.

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Good Old Compact Disc 

Was ein Gefühl. Habe heute morgen meinen CD-Player nach knapp zwei Jahren mal wieder aktiviert. Ist irgendwie eigenenartig, dabei ist er doch so praktisch. Dazu hab ich gleich meinen alten CD-Koffer ausgepackt mit entsprechend alter Musik, doch es ist schön mal wieder was davon zu hören.

Und wer hätte es gedacht: Sogar eine Fernbedienung hat er, sodass ich von überall navigieren kann. Nachteil ist, dass ich oft vergesse, welche von den ganzen Fernbedienungen jetzt die Richtige ist. Ich sollte diese vielleicht einmal individualisieren.

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