Archiv des Monats Januar 2007

It’s a great platscher 

Wer hat eigentlich das Gerücht in die Welt gesetzt, dass man von zu viel Eistee nicht mehr schlafen kann? Das einzige was ich danach nicht mehr kann, ist es zur Toilette zu kommen, weil ich Angst habe, dass mir die Blase reißt.
Und ich dachte, heute wären Überstunden möglich!

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All spots on me 

fon
Logo © fon

In der “Geiz ist Geil”-Gesellschaft bleibt nicht viel Platz für soziales Engagement. Ich jedoch möchte meine technischen Möglichkeiten mit anderen Teilen und habe mich deswegen, zusammen mit meinem Freundeskreis, dazu entschlossen ein Fonero zu werden.

Mein, heute eingetroffenes, La Fonera stellt nun der Erde einen freien Hotspot zur Verfügung. Jeder Bill in der Community kann demnach kostenfrei in meinem Fon-WiFi im Internet surfen. Ich bin gespannt, wann sich die ersten Aliens hier einfinden werden.

Ich kann jedem nur nahelegen das deutschlandweite Fon-WiFi-Netwerk auszubauen und selber davon zu profitieren, etwa wenn man in den Urlaub fährt.

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Bandencheck 

Rücksichtslos, ja genau rücksichtslos würde manche Frau unser Verhalten beschreiben. Genauso auch gestern, als es mich einmal wieder überkam, hätte so Manche etwas Derartiges über mich denken können. Doch so ist es nicht.
Als dieser Mensch dieses neue T-Shirt hochschleuderte, nach welchem alle lechzten, so setzte bei mir der Jagttrieb ein. Die Beute kam direkt auf mich zu und ich wollte sie haben. “Zu weit rechts”, dachte ich mir und fuhr meinen rechten Ellbogen aus um diesen im Gesicht des Gegners zu meiner Rechten unter zu bringen.
Dann spürte ich den Hauptgewinn in meiner Hand. Doch ich hatte ihn nicht alleine, da war noch ein anderer, der diesen mit mir fest hielt. Ich blickte auf, um nachzusehen, ob der Treffer mit dem Ellbogen nicht gereicht hätte.
“Sieht aus wie deine Freundin!”, sprach ich zu mir selbst. Meine Augen weiteten sich. War sie das etwa wirklich? Sie musste es sein, ich war schließlich zusammen mit ihr hergekommen. Ich ließ vom T-Shirt ab und lächelte nüchtern.

Ich brauchte bei diesem miserablen Spiel einfach etwas Action. Gott sei Dank, hat sich keiner verletzt - zumindest nicht auf der Tribüne, als ich nach der Beute zu hechten.

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n’ 

aufstehn’ - rausgehn’ - umsehn’ - zurückgehn’ - auf wiedersehn’

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Flugstunden 

Unternehmungen fallen heute deutschlandweit aus und ich sitze zu Hause rum und wundere mich. Schon als ich heute morgen aus dem Haus trat und mir mein Notebook aus der Hand geschleudert wurde, welches ich anschließend im Gartenteich herazsfischen musste, während der halbe Ozian auf mich herabregnete, da wusste ich, dass irgendwas nicht in Ordnung war.

Dieser Tinitus, welchen ich nur in bestimmten Räumen bekam, der war ebenfalls äußerst sonderbar. Dennoch war genug Arbeit vorhanden, also lies ich mir nichts anmerken und brachte hinter mich, was hinter mich zu bringen war. Als ich schließlich um vier Uhr herumblickte, viel mir sofort auf, dass das Büro bereits vollkommen menschenleer war. Ich hatte eventuell verpasst, dass heute früher Schluss war.

Mein Notebook fest umklammert trat ich auf die Straße um mich anschießend mit meinem Auto auf den heimweg zu machen. Sonderbar fand ich, dass das Auto heute zwei ganze Parkplätze neben meinem eigentlichen Platz stand. Kurz dachte ich darüber nach der Wind, welcher mit knapp 150 km/h vorbeischloß, hätte was damit zu tun, dann lachte ich innerlich.

Mir war völlig entfallen - die Welt geht ja heute unter.

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Mit doppelt Käse bitte 

Ich mache es mir oft gerne einfach. Das hat weniger was mit Faulheit zu tun, als mehr mit der Tatsache, dass ich nicht auf jedem Gebiet fortgeschritten sein kann. Da hole ich mir gerne einmal Hilfe von Dritten dazu um vielleicht bereits begonnene Katastrophen einigermaßen heil überstehen zu können.

Doch heute Morgen musste ich feststellen, dass ich wohl doch nicht so bequem und lebe, wie ich das immer gedacht hatte. Bereits um 7 Uhr in der Früh, an einer der großen blauen Tankstellen, bestellte eine Frau vor mir den gerade eben gelieferten Brötchenbestand zur Hälfte auf.
Was sie bezahlt hat, fragt man sich sicher jetzt. Genau diese Frage stellte ich mir ebenfalls, als ich sie stolz aus der Tür treten sah. Leider war ich kurz abgelenkt worden und hatte nichts mitbekommen.

Eines war jedoch klar: Das bereits gut von Rost zersetzte Kraftfahrzeug, in welches sich die gute Frau setzte, lies darauf schließen, dass all das verdiente Geld für die Versorgung vom Tankstellencatering draufgehen würde, weniger für Politur.

Ich dachte Deutschland geht es schlecht, gerade nach der Mehrwertsteuererhöhung?

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Lattenknast im Shoppingwahn 

Ich war schon sehr angeschlagen, als ich den Blinker setzte, auf die Verzögerungsspur wechselte und meine Geschwindigkeit reduzierte. Es war ein anstrengender Tag gewesen und das Wetter hatte das Alles nicht leichter gemacht.

An der nächsten Ampel sah ich in den Rückspiegel und dann wieder auf die Straße. Doch Moment, was hatte ich da gesehen? Ein erneuter Blick in meinen Innenspiegel sollte mir Aufschluss darüber geben. Der Herr im Fahrzeug hinter mir wedelte mit einer hautfarbenen und elastischen Stange vor seinem Mund. Meine Augen wurden größer, als er diese nun auch noch in den Mund nahm. Ich beruhigte mich erst wieder, als er die Stange wieder aus seinem Mund zog und oben ein Stück abgebissen worden war.

Ich setzte meine Fahrt fort. Mit Vorfreude auf ein kühles Bier an diesem Abend betrachtete ich das Rot der nächsten Ampel. Meine Freundin tippte mir auf die Schulter und gab mir für diesen Tag, den ich nun einmal tapfer in einem wirklich riesigen Einkaufscenter überstanden hatte, einen belohnenden Kuss. Als ich wieder die Verkehrsteilnehmer um mich herum betrachtete, fiel mir das Polizeifahrzeug links von uns auf, dessen Beifahrer sich gänzlich amüsierte. Schließlich lächelte mir dieser freudig zu und zeigte mir seinen ausgestreckten, nach oben zeigenden Daumen.

Oder ob ich doch nur halluzinierte?

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Einfach mal machen 

Nachdem ich mir heute Morgen erst die Haare gefärbt und anschließend gestyled hatte - Zahnpasta ist einfach das Optimalste dafür - bin ich schnell los, um mir ein neues Auto auszusuchen, was zu meinem neuen Aussehen passt.

War gar nicht so freaky easy.

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