Archiv des Monats Mai 2008

Urheberrechtsverletzung 

Gefunden und für unmöglich befunden. Als wäre es nicht schlimm genug von einer solchen Seite verlinkt zu werden. Dieser Mensch gibt von mir kopierte Inhalte als seine Eigenen aus.

Eine Kontaktierung folgte auf der Stelle:

Betreff: Urheberrechtsverletzung auf ihrer Homepage

Sehr geehrter Herr Bürger,

leider musste ich feststellen, dass Sie von mir geschriebene Texte, bzw. Inhalte, auf Ihrer Website publizieren. Dies zeigen nicht zuletzt die absolut gleichen Überschriften in der gleichnamigen Kategorie, sondern werden auch noch durch haargenau kopierte Texte untermauert.

Wie Sie sicherlich in meinem Impressum gelesen haben, unterliegen die auf oll1.com publizierten Inhalte und Grafiken meinen Urheberrechten.

Ich habe daher Screenshots von Ihrer Website und den von mir kopierten Inhalten angefertigt und somit meine Beweispflicht in einem evtl. Prozess gesichert.

Nun möchte ich Sie bitten die widerrechtlich, auf Ihrer Webpräsenz, eingestellten Inhalte innerhalb einer Frist von zwei Wochen zu entfernen. Sollten Sie dieser Aufforderung nicht nachkommen, werde ich diese Angelegenheit an meinen Rechtsbeistand weiterleiten.

Hochachtungsvoll
Oliver Schroer

Ich werde berichten.

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Vom Schreibtisch in den Dschungel 

Es gibt Momente im Leben, in denen man sich nicht wohl fühlt und den Eindruck hat Überflüssiges zu tun. Es ist keineswegs ein angenehmes Gefühl, welches man sich immer wieder herbei sehnt. Es ist eher lästig und man möchte es schnellst möglich wieder loswerden.

Ich selber komme nun zum zweiten Mal in eine solche Lage, die dann aber auch sehr intensiv ist. Kleinere Unstimmigkeiten stören mich nicht weiter, was wohl auf mein dickes Fell zurückzuführen ist. Ich kann mit Stress sehr gut umgehen und habe mit der Zeit gelernt über den Dingen zu stehen und zu sie managen. Dieses hat mich schon so einige Male vor einem Nervenzusammenbruch bewart.

Als ich das letzte Mal diese Gedanken hatte, kam dies im Zusammenhang mit “Aufgeben” und “nicht durchhalten”. Es war am ersten Tag meines Zivildienstes, welcher wohl auch mein härtester war. Nicht weil ich dort mit schwierigeren Aufgaben als in den restlichen neuen Monaten konfrontiert wurde, sondern aufgrund der Tatsache, dass ich mit Arbeit konfrontiert wurde, welche ich nicht gewohnt war acht Stunden am Tag zu machen.

Was mich in diesem Falle am Leben hielt war, dass es nur ein paar Monate sind und es nur noch halb so schlimm sein wird, wenn meine Verstärkung eintrifft. Es hat mir damals geholfen und mich diese Zeit gut und vor allem auch gewissenhaft überstehen lassen.

Momente im Leben, an denen man glaubt etwas nicht zu schaffen sind jedoch einfach nur Hürden, die überwunden werden wollen. Ich selber habe das für mich bereits erkannt und lebe mittlerweile damit. Ich stehe jeden Tag wieder vor neuen Herausforderungen und gebe mein Bestes. Ich bin sogar dankbar dafür, dass ich täglich an meine Grenzen gehen darf, denn das war es, was ich immer wollte und was ich auch weiterhin möchte.

Ich habe bereits mehrere Abschnitte meines Lebens hinter mir und im Gegensatz zu Gleichaltrigen sind es vielleicht auch ein paar mehr. Für mich war es jedoch immer wichtig nicht auf der Stelle zu treten und zur nächsten Station überzugehen. Ich habe in diesen Zeiten viel einstecken müssen, habe aber übermäßig viel an Erfahrung davon mitgenommen. Das Leben macht ohne ein gewisses Risiko keinen Spaß, aber vor allem keinen Sinn. Wie sollen wir lernen, wenn wir uns immer nur auf das verlassen was wir hören oder Andere zu uns sagen?

Sicherlich gibt es Erfahrungen, die muss nicht jeder Einzelne gemacht haben und sollten somit von Denen weitergegeben werden, welche bereits Gehversuche auf den jeweiligen Gebieten gemacht haben. Doch es sind wesentlich mehr Dinge, die einmal ausprobiert werden und wo insbesondere auch Fehler gemacht werden sollten.

Ich stehe wieder mitten in einer dieser Phasen. Tage, an denen ich morgens nur schwer aus dem Bett komme, weil ich weiß, dass da etwas auf mich wartet, was mich nicht ganz erfüllt - mich nicht glücklich macht. Und jeden Morgen rufe ich mir wieder ins Gedächtnis zurück, dass es der Weg ist, den ich gehen möchte und es nur eine von vielen Stationen ist, an der ich mich momentan befinde.

Ein Leben ist kein Dauerzustand. Es ist in Bewegung und verändert sich und genau deswegen sollten negative Gedanken über den Tag ausgeblendet werden. Ich betrete meinen Bestimmungsort auch in diesen Tagen mit einem Lächeln und stelle mich den mir übertragenen Herausforderungen.

Ich lebe!

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RIP 

In Gedenken an die Eintagsfliege, die sich leider drei Tage gehalten hat und mir nachts auf der Nase rumgetanzt ist. Das nenne ich Durchhaltevermögen.

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Bockig stellen! 

Ab heute wird euch ein zusätzliches Feature hier im Blog geboten. Durch eine Kooperation mit Preisbock könnt ihr euch bei jedem Besuch hier gleichzeitig über das aktuelle Angebot bei Preisbock informieren.

Preisbock bietet jeden Tag eine neues Angebot, welches aufgrund von Masseneinkauf kaum zu toppen ist. Immer einen Versuch wert!

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Bitte lächeln! 

Nachdem ich mich beim ersten Bissen für das Käsebrot entschieden hatte und das erste Stück in meinem Mund begann zu zerkauen, lächelte mich der Käse mit seinen weißen Haaren an. Habe das Abendessen nun ausfallen lassen und bin direkt zu Kaffee und Kuchen über gegangen.

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Erdnusswurst 

Ich werde es jetzt tun, auch wenn ich einige Zeit überlegt habe. Über das Wochenende habe ich meine Wurst gut gekühlt im Kühlschrank zurückgelassen, da ich unterwegs war. Heute Abend mache ich mir das erste Mal wieder ein Brot mit diesen Leckereien. Was mir jedoch eigenartiger Weise auffällt: Die Putenwurst riecht nach Erdnuss. Ich bin mir nicht sicher, ob es an dem gewürzten Rand liegt oder ob sie schon angefangen hat zu gammeln.
Ich habe dick Remoulade drauf geschmiert, dann geht es besser runter. Ich melde mich, wenn ich von der Intensiv zurück bin.

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Zu seinem Tot zwingen 

Nachdem mich ein Verkehrsteilnehmer auf der Autobahn beim Abfahren fast ins Jenseits geschickt hatte, als er im letzten Moment plötzlich bremste und sich noch gegen die Abfahrt entschied, begegnete ich wenig später einem Leichenwagen.
Ob es ein Zeichen war weiß ich nicht. Fakt ist, dass mir die Handschellen, die am Innenspiegel baumelten irgendwie Angst machten.

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Die Dreistigkeit im Hintertürchen 

Der 21. April 2008 war wohl einer der teuersten Tage meines Lebens. Wer der Meinung ist, dass Frauen ein teures Hobby sind, der hat vielleicht nicht unrecht, liegt in diesem Falle jedoch gänzlich falsch. Dieser Tag bescherte mir neue Personalpapiere, neue Fahrzeugpapiere, neue Nummernschilder und neue Passbilder. Für einen Satz Nummernschilder gab ich an diesem sommerlichen Tag knapp 40 Euro aus, was ich wohl noch irgendwann beim Bundeskartellamt melden werde.
In Erinnerung wird mir aber derjenige bleiben, welcher mich so freundlich lächelnd vor dem Bürgerbüro der Stadt Herford abgefangen hatte. Es war nicht mal schwierig mich in seinen Bann zu ziehen, ich hatte schlicht weg keine Wahl. Der Fotoautomat überredete mich mit einer schnellen und unkomplizierten Fotoabwicklung. Für diese Vorabberatung behielt er, zusätzlich zu den 8,– Euro Fotobearbeitungs- und entwicklungsgebühr, noch schnell 5,– Euro Trinkgeld ein. Die gemachten Fotos konnten nach diesem Erlebnis keine wirklich netten und belächelten Bilder mehr von mir einfangen.

Mir macht die zunehmende Automatisierung langsam aber sicher etwas Angst. Nun hat mich Herford gefangen, selbst wenn ich wollte, ich könnte mir ein weiteres Auswandern niemals leisten.

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Tonstudio - Outtakes #2 

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Eis in der Pfanne 

Ich habe bereits früh gelernt, dass man immer einen Plan B in der Tasche haben sollte. Heute habe ich diesen in Angriff nehmen müssen. Mein Fehler war, dass ich das Mittagessen erst aus dem Gefrierfach nahm, als ich es zubereiten wollte.
Es gab schließlich Kuchen mit Kaffee zu Mittag und abends gibt es das ursprünglich Geplante.

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