Archiv des Monats September 2008

Baustellenstaub 

Ich wohne bereits seit fast fünf Monaten im herrlichen Herford, dem angeblich wundervollsten Zipfel NRWs. Ich mag die Stadt, ich mag die Umgebung mit den angrenzenden Gemeinden und ich fühle mich hier weitestgehend wohl. Klar sind die Menschen hier aus einem anderen Holz, aber das ist eine Hürde, die es zu überwinden gilt und die man auch definitiv überwinden kann.

Bereits zu meinem Einzug hatte gesagt, dass ich die Fenster putze sobald die Bauarbeiten in der Straße abgeschlossen sind. Seit knapp zwei Wochen ist das nun der Fall und die Fenster sind immer noch dreckig. Ständig frage ich mich, warum es draußen so neblig ist, bis mir wieder einfällt, was ich eigentlich zu tun habe. Sobald das Wetter wieder besser ist werde ich mich an die Arbeit machen.

Vielleicht kommt ja auch ein Platzregen, der mir die Unreinheiten von den Fenstern spült. Das wäre herrlich.

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Wärme kommt von innen 

Das schöne Wetter vom Wochenende hat sich auf den Weg nach sonst wo gemacht und hat mich hier einfach im Stich gelassen. Ein Freund berichtete mir zwar, dass es in Köln mindestens genauso schlecht ist, was die Wetterverhältnisse betrifft, aber das beruhigt mich gar nicht, denn für gewöhnlich ist es hier um Längen besser.

Drei Tage steht die Heizung hier auf drei. Drei Tage schon merke ich keinerlei Veränderung was die Raumtemperatur betrifft. Den Schlüssel zur Heizkörperentlüftung habe ich hier liegen, die Lust die Entlüftung wirklich durchzuführen fehlt jedoch in vollem Umfang.

Ich liebe Pullover die einen warm halten und Tee, der schmeckt und gleichzeitig von innen wärm. Ähnlich wie die Gedanken, die mich momentan mit Wärme erfüllen. Ich liebe das Leben!

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Von Eiszapfen 

Es ist bereits so weit. Wir haben Mitte September und ich sitze nicht erst seit heute hier in meiner Wohnung und trinke Tee. Der Grund hat sich zwar geändert, aber Tee bleibt Tee. Was entscheidend hinzukommt ist, dass es schwer fällt hier ohne Decken und warme Gedanken zu überleben. Spontan habe ich also gestern Abend schon die Heizung angemacht und darum gebeten, dass sie mir den Aufenthalt in der Wohnung doch bitte etwas angenehmer gestallten soll. Es reicht nicht ganz, deswegen noch mehr Tee. Ich liebe diesen Tee.

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